Mission: Glücksschwein

Ein besonderer Auftrag, den „Glückszehner“ finden. Für Donald Duck, das erste selbstverdiente Geld als Schuhputzer, dass er vor „Gundel Gaukelei“ verstecken musste. Verglichen mit der heutigen Zeit: „Die Erste Million“, die einer ansparen will. Ist das, das Glück? Für uns Zuhause war es das größte Glück, wenn unsere Mutter am Zahltag Semmeln auf den Tisch brachte. Das war unser Familien-Reichsparteitag 🙂 Lebensglück oder Zufallsglück, beides zählt. Erst recht, seit ich dem „Aberglauben“ ein Ende bereitet habe. Die schwarze Katze von Rechts ist mir wurscht und die Spinne am Morgen, überlebt hier sowieso nicht.

What shells, jeder ist seines Glückes Schmied

Gundel Gaukeley kann mir nicht im Hirn herumspucken, wenns finanziell brenzlig wird, sprech ich mit meinem Bankberater. Fasse mir nicht mit der rechten Hand die linke Brust und schüttel sie. In der Hoffnung, dass es GLÜCK bringt. Ein alter italienischer Brauch, ich glaub meine Mutter hat darauf vetraut 😉 Sollten sich meine „Eisen im Feuer“ verbiegen, mach ich was anderes draus und denke:
„Das Glück is a Vogerl, küsst dich kurz und fliegt halt wieder fort“. Viel wird darüber geschrieben und für jeden bedeutet es etwas anderes. Meine Überzeugung, wer alles immer ein wenig positiver sieht, als es ist, hat mehr vom Leben. Damit meine ich bitte nicht Unglück und Krankheiten. Denn ja, die können gemein und ungerecht sein.

Hermann, die Raupe

Als Kind bekam ich schon nach zwei Tagen Heimweh. Einmal, bei meiner Oma, fand ich eine Raupe hinterm Haus. Ich gab ihr den Namen: Hermann, obwohl ich damals gar keinen kannte. Drei Tage, hab ich ihn in einer Plastikbox gehalten, aber am Tag der Abreise wieder freigelassen. Heulte Rotz und Wasser dabei, obwohl ich es freiwillig tat. Mein Verstand und Gefühl sagte mir damals schon, dass man niemanden einsperrt, nicht mal eine Raupe. Was hat das mit Glück zu tun?
Vielleicht, weil wir alle irgendetwas oder jemand festhalten wollen? Heimweh nach Zweisamkeit haben und uns alleine fühlen? Eckart von Hirschhausen fragt dazu:
„Stellen Sie sich vor, Sie wären selbst das Glück. Würden Sie gern freiwillig bei sich vorbeikommen?“

Photo by Tina Nord on Pexels.com


1 Kommentar

  1. Sabiene sagt:

    Der Hirschhausen! Respekt! Ich mag den Burschen eigentlich nicht. Aber der Spruch ist gut!
    LG
    Sabiene

    Gefällt 1 Person

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