Nicht die, die immer lacht

„Bist heiratst is wieder guat“ stimmt net, darauf bin ich schon lange gekommen. Was hilft, wenn der Brustkorb eng wird und der Hals schmerzt? Kaum schlucken kann und die Tränen nicht mehr aufzuhalten sind? Wenn man am liebsten sterben möchte, weil Kummer, Trauer oder Heimweh einen so stark vereinnahmen, dass der Alltag kaum zu schaffen ist. Doch: Man ist stärker, als man glaubt und der Alltag schafft Abhilfe. Routine, Beruf, Familie und Freunde machen das andere.

„So schnell wie möglich Vergessen.

Wo andere dagegen ankämpfen, will ich: „loslassen“. Suche Ablenkung in einer anderen Umgebung und Unterhaltung mit Fremden. Trauer um einen geliebten Menschen dauert statistisch so lange, so lange die Liebe gedauert hat, nicht das Zusammensein. Trauer um einen Verstorbenen vergeht nie, sie kommt mit der Zeit zwar etwas weniger, aber weh, tuts immer. Wie „packe“ ich das? Ich lache weniger, weine aber nicht im Beisein anderer. Es gab Jahre da konnte ich gar nicht heulen, egal wie schlimm es war.

Heute versuche ich mir schöne Momente „einzubrennen“

Die Augen schließen und nur fühlen. Nur die guten Seiten der Leute sehen, die ich geliebt, aber mich verlassen, enttäuscht und betrogen haben. Versuche mich nicht vom Schmerz in der Brust erdrücken zu lassen. ich schau nach Vorne schauen und Danke dem Herrgott täglich, dass ich gesund bin, gesunde Kinder habe und es allen gutgeht. Versuche die „grauen Tage“, Gerüche, Melodien und Orte, die mich aus der Bahn werfen könnten, zu meiden. Augenblicke wo ganz plötzlich wird alles schwer wird. Ich versuche trotzdem nicht irgendwann sagen müssen: Zu viele Fehler gmacht und viel zu wenig glacht.

An solchen Tage

Kann ich das Lied von Georg Danzer nicht hören:
i waß net warum i frier und warum´s so finster wird in mir.
Grau in Grau, i glaub es kummt a schwara Reg´n, ge
Los mi nu amoi d´Sunn aufgeh sehn

summer-sun-yellow-photography.jpg
Heimweh nach Dir

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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