Vergessen, was jetzt?

Unsere Datenautobahnen im Oberstübchen, funktionieren ungefähr so, wie unser Straßennetz. Straßen die man öfter benutzt, werden verbreitert und verlängert. Andere wieder, „Wege“ die man selten begeht, werden von Gras und Unkraut überwuchert. Liegt das Vergessen am Alter und ist das schon Demenz? Nicht unbedingt denn: Alzheimer ist nicht, wenn du nicht mehr weißt, wo du den Schlüssel hingelegt hast, sondern wenn du nicht mehr weißt wofür er ist.

Schlüsselbund

Das Erinnern

hängt auch von Interesse, Wichtigkeit und Emotionen ab. Wie viel Aufmerksamkeit, ich etwas widme. Vergessen an sich ist nicht schlecht. Man denke ans „Loslassen“. Wir würden durchdrehen, wenn wir uns alles merken müssten, was wir gehört, gesehen oder erlebt haben. So hat es auch einen Vorteil. Jetzt geht´s mir um´s „Klopapier“. Jeder kennt die Situation im Supermarkt. Man ist extra in dieses Geschäft, trifft jemanden, ist „draus“, kauft schnell, was man zwar auch mal brauchen kann, aber nicht so dringend, wie oben Erwähntes. Welche ist die beste Methode sein Gedächtnis auf Trab zu halten?

Leere Papierrolle

Aufmerksamkeit und Konzentration

Ahhhh, wie langweilig. Gar nicht meine ich. Meine Strategie zum Beispiel, ist Kategoriendenken (Vera Birkenbihl). Es funktioniert ganz einfach und du brauchst nie mehr einen Einkaufszettel. Beim Kategoriendenken geht man Abläufe geistig einfach der Reihe nach wieder durch. Beispiel: Aufstehen, Kaffee trinken, fehlte was zum Frühstück? Im Bad, Zähne putzen, duschen, fehlte was, usw. Ob es für Haushalt oder für Beruf ist. Ihr könnt es ausprobieren, es funktioniert zu 100 Prozent! Nur eines sollte nicht passieren!

Tafel nicht stören

Ablenkung!

Alles was einen länger, als eine Minute vom Ablauf abhält, bringt einem unweigerlich dazu, wieder von vorne anzufangen zu müssen. Soll heißen, wenn ich ein Buch lese und mein Partner verabschiedet sich kurz mit einem „Pfiati“, macht das gar nichts. Will er aber jetzt etwas wissen oder dir schnell was sagen, kannst du die Seite wieder von vorne anfangen ;-). Jede Buchhalterin wird mit dem Kopf nicken, wenn sie daran denkt, das der Chef wieder mal „kurz“ etwas wollte oder von einem Telefonat unterbrochen wurde. Erzählt mir Eure Erfahrungen. Es würde mich freuen. Ansonsten kann ich nur empfehlen: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn von Gerald Hüther

 

 

 

6 Gedanken zu “Vergessen, was jetzt?

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