Vergessen, ist das schon Alzheimer?

Nein: Alzheimer ist nicht, wenn du nicht mehr weißt, wo du den Schlüssel hingelegt hast, sondern wenn du nicht mehr weißt, wofür er ist 😉 Das Gehirn funktioniert in etwa so, wie unser Straßennetz. Je öfter eine Straße benutzt wird, desto breiter wird sie und je intensiver erlebt, auch länger. Daher werden „Wege“ die man selten benutzt, meist von Gras (TV) und Unkraut (Idioten) überwuchert. Aber die Wege können zu Datenautobahnen, mit viel Ab- und Auffahrten werden. Dann wird das Oberstübchen zum Schloß und so ein „Lebenshaus“ hat viele Räume.

Schlüsselbund

Vieles hängt vom Interesse ab

Dem Erbgut, der Ausbildung und dem gesellschaftlichen Umgang. Was oder Wem widme ich meine Aufmerksamkeit? Um seinem Gehirn unter die Arme zu greifen, immer wieder fordern. Zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt man: Durch Bewegung und Begeisterung. Leider bewegen sich viele immer weniger. Müde? Wahrscheinlich genau deswegen. Man wird nicht nur unbeweglicher sondern auch vergesslicher. Vergessen ist zwar nicht schlecht, man denke ans „Loslassen“. Ausserdem haben Gehirnforscher festgestellt, würden wir durchdrehen, wenn wir uns alles merken müssten. Doch bitte nie Geburtstag, Jahrestag und „Klopapier“.

Extra deswegen

Ist man ins Geschäft und dann trifft man jemanden, zack, vergessen. Kauft zwar was man brauchen kann, aber es nicht so dringend, wie oben Erwähntes. Alles, was länger als eine Minute dauert, bringt einen dazu, seine Konzentration neu sammeln (Anti Altersheimer von Vera Birkenbihl. Beispiele: Ich lese ein Buch und mein Partner verabschiedet sich kurz mit „Pfiati“, macht das nix. Will er aber noch etwas quatschen, kannst du die Seite von vorne anfangen. Jede Buchhalterin wird dir bestätigen, wenn der Chef „kurz“ was wollte oder man von einem Telefonat unterbrochen wurde: Alles von vorn!

zefix, was wollt ich noch

Nicht mit Kategoriendenken von Vera Birkenbihl

Seit ich den Vortrag gehört habe, ist der Einkaufszettel passee. Beim Kategoriendenken werden Abläufe der Reihe nach durchgegangen und beim Einkaufen halt so: Aufstehen: Frühstück, was brauch ich dazu. Im Bad: Zähne putzen, duschen, schminken fehlte was? Ob Haushalt oder Beruf, probiers, funktioniert hundertprozentig! Du vergisst nix, ausser du triffst jemand 😉
Was wäre nun die beste Methode sein Gedächtnis auf Trab zu halten?

Tafel nicht stören

Koordination- und Reaktionstraining

Wann hast Du das letzte Mal etwas rhythmisch gemacht, Klatschen im Takt oder so? Wann hast Du das letzte Mal die Orientierung verloren? Stell dir vor, Du kannst alles nebenbei unterm gehen, Wandern oder Spaziern trainieren? Ist doch herrlich?
Genau so ist es, nebenbei: gscheit fit 🙂
Hast Du Kinder oder schon Enkel, dann kann dieses Buch auch einiges bewirken: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn von Gerald Hüther

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