Hätte mir eine Doula geholfen?

Für die, die so wie ich, bis gestern, das Wort und die Bedeutung noch nie gehört haben: Eine DOULA, ist eine Frau, die eine Frau, beim Kinderkriegen begleitet. Meine Antwort: Wie eine Hebamme halt. NEIN! Eine Doula, akzeptiert dich so wie du bist. Ich mag nicht weiter aufzählen, sonst fällt mir was ausm Gsicht. Liest selber weiterlesen:
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Eine Begleitung fürs Leben

Die hätte ich mir auch oft gewünscht. Gerade auf meinen vorherigen Blog, kam eine Antwort wie: „Aber so leicht ist das nicht“ – stimmt! Das hab ich auch nie behauptet. Nur weil es für manche den Anschein hatte oder hat, das meine getroffenen Entscheidungen, so leicht gefallen sind, wie die zwischen Suppe oder Salat, muss ich sagen: Leider Nein passt scho 3

Früher haben sie gebetet

Ein Gebet ist auch dazu da, mit sich „selber“ zu sprechen. Ein Gericht kann über schuldig oder nicht schuldig entscheiden, aber es kann dir keine Entscheidung abnehmen. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten so viel geändert. Die Zeit ist uns voraus und viele kommen nicht mehr hinterher. Halbtags arbeiten, Haushalt, Familie, Partnerschaft und Hobby unter einen Hut zu bringen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Wo liegt das Problem?
Hiiilfe!

Es liegt auf doch auf der Hand!

Wenn ich etwas alleine nicht schaffe, hol ich mir Hilfe, oder? Sollte den jungen Damen unter uns, der Haushalt zu viel werden, dann bitte nehmt Euch eine „Zugehfrau“ – sollte Euch der Partner zu viel sein, dann lasst ihn „auswärts essen“ – für Kinder gibt es Tagesstätten und für Hunde „Sitter“. So jetzt habt ihr für jedes „Problem“ eine vorgeschlagene Lösung 🙂
WAS?!!! Das kostet Geld? Ja was denn sonst, umsonst ist der Tod und das kostet das Leben. Charly Braun und Snoopy

Alles in Allem

Geht leider nicht! Vielleicht ist das, das Problem? Vielleicht wären auch Kompromisse gut, Kompromisse mit sich selber. Jajaj – „ich will alles, ich will alles und zwar sofort“ – Ich darf mal zurückdenken:

  • früher, hatte man zum Haus bauen, im Schnitt fünf Jahre gebraucht. Heute ist es nach einem Jahr fertig
  • früher, war man als Mutter Zuhause und hatte Zeit für Kinder und Haushalt
  • früher, hatte man keine Zeit für Hobbys, die Zeit ging auf, fürs einkaufen, da gabs nicht alles in einem Geschäft und die Kinder waren auch nicht aufgedreht, die mussten zu Fuss zur Schule und auch so wieder heim. Da waren sie zu müd, für „Spompanadln“
  • früher, musste eine Frau, auch nicht ewig und drei Tag wie „dreissig“ ausschauen.
  • früher, gab es nur ein Auto in der Familie, keinen Sommer- und Winterurlaub, kein Essen im Restaurant, eine Grundgarderobe und einen Jahresputz
  • früher, war der Mann froh, wenn er nach Hause kam und das Essen stand auf dem Tisch und die Frau froh, wenn er überhaupt nach Hause kam 😉

PS: Alles hat seinen Preis und den „Glückszehner“ verdient man sich in jungen Jahren. Gundel Gaukeley ist heute die „Unzufriedenheit“ die uns immer wieder weiß machen will: „musst haben um glücklich zu sein“ pexels-photo-119708.jpeg

 

Ich hatte immer eine Wahl

Abgestürzt und aufgewacht, ich merk es spät genug, wieder mal gestolpert, ich gebs zu. Risse in der Seele, Make Up im Gesicht, doch ich ball meine Faust und sage: Mit mir nicht! Worte aus dem Song, von Gitte Haenning. Ein junges Mädchen, sagt vor kurzem zu mir: „Du taugst ma, du hast dir nie was gschissen“ – Ich wusste nicht, ob ich ihr den Vogl zeigen sollte oder dementieren. Ich sagte nur:“ Ja, so hat es den Anschein, aber so einfach wars nicht.“ Auch ich hatte Zweifel, ob meine Entscheidungen richtig waren, aber nicht der Leute wegen, sondern meinetwegen. Das einzige, worüber ich nachdachte, war: „Wenn alles vorbei ist“ – finde ich meine Entscheidung immer noch richtig?Foto mit Link

Na logisch!

Bei meinen persönlich herbei geführten Veränderungen, hatte ich im Vorfeld keine Möglichkeiten zur Auswahl, die haben sich erst „Mittendrin“ gezeigt. Da habe ich mich mit Veränderung beschäftigt und eine Wahl getroffen. Ich überlege nicht schon, bevor ich im Restaurant bin, was ich essen werde, das entscheide ich, wenn die Karte in meinen Händen ist. Nachdenkmal 2

Zu lange warten

Immer wieder durchkauen, gut oder schlecht, zu früh oder schon zu spät, das macht nur mürbe. Ich kenne viele, die ihren Frust vor sich her tragen, sich nicht trauen, nicht den Mumm haben zu probieren. Die Angst, es könnte der falsche Weg sein, es könnte „kein Sinn“ darin sein. Kopfschüttel, was für ein Sinn? Das es kein Geld dafür gibt, keine Liebe, keine Lorbeeren? Wenn ich jemals mutlos in meinem Leben war, so habe ich doch versucht wenigstens „irgendwas“ zu tun. Alleine deshalb, um die Gesamtsituation zu ändern. Heisst es doch so schön: „Verändere was, dann wird sich auch deine Situation verändern.“Was ich Dir zu sagen hätte

Das Schlimmste

In einem Seminar, bat uns der Leiter, sich eine Chaos-Situation vorzustellen, sich das Schlimmste auszumalen, was passieren kann. Es ist genau das, was mir, bei meinen Entscheidungen geholfen hat. Auch heute noch, frage ich mich:
„Was würde mich am meisten verletzen und womit, würde ich nicht fertig?“
Es würde mich verletzen, keine Freunde mehr zu haben, keine Familie, keine Liebe.
Ich würde nicht damit fertig werden: Nie etwas versucht oder verändert zu haben.
PS: Und wenn es manchmal nur ein ganz kleiner Schritt war, man kann auch im „Kleinen“ was verändern. Vielleicht einfach mal, den Kurs besuchen und nicht immer nur davon reden!Heureka 2

Sie würde gerne noch was erleben

Gertrud! Ich schau sie an, was meinst du, allgemein oder Männer? Sind wir doch ehrlich, sie, sind das Salz in der Suppe des Lebens. Ok, spart Euch die Kommentare:“blabla, sie können sie auch versalzen.“ Na und, passiert beim Kochen auch manchmal, dann probiert es mit einer geriebenen Kartoffel, die hat schon manchen Fraß wieder genießbar gemacht. Humor hilft Trude nicht weiter, meint sie, sie hat das anders gehandhabt. passt scho 2

Wie war das so, bei ihr

Hab ichs doch gewusst, auch „Schönlinge“ können „dem Dreck a Watschn gem“ 😉 Insgeheim freu ich mich, ich ihre Fauxpas zu hören, sie trösten zu können und sagen:“Mein Gott, ist sicher anderen auch passiert“ – aber sie braucht keinen Trost, sie hat alles eiskalt weggesteckt. Mit Gefühlsduselei, kommt man nicht weit, meint sie. Man muss rational denken und handeln. Oweh, eine Eisprinzessin, das kann ja heiter werden. Obwohl, Frostbeulen, hat bei ihr sicher keiner bekommen 😉 nikidinov Pixabay Schwanensee

Sie ist nicht spontan und auch nicht impulsiv

Das sieht man ihr auch an. War sie schon immer so? Seit sie denken kann. Versteh ich, ihre „Rasse“ wird ja am laufenden Band produziert: abstrakt, geformt, kopflos, realistisch! Nein, ich darf ihr nicht unrecht tun, sie hat sich dadurch auch einige Verletzungen eingeheimst. Ihre männlichen Pendant´s haben dafür gesorgt oder besser die, die ihnen „überstülpen“ wollten, was ihnen selber gar nicht gefiel. darkosky Pixabay Bruce Willis

One Man classic

Pffff, was ist schon klassisch? Der minimalistische Typ? Ein Kopf in Ei Form, mit Ohren? Mit so etwas, wird sie sich doch nicht eingelassen haben? Doch meint sie, von dem hat sie gelernt, rational zu denken. Aber der Valentino Typ hatte es ihr richtig angetan: Eine abstrakte Kollektion die sehr gut zu „Miss Coco“ passt. Was hat der, was andere nicht haben? Eine stark betonte Linie des Körpers, langgestreckte Glieder, die Innovation des definitiv männlichen Charme an Ästhetik und Eleganz. Ein Dandy? Hm, was hat sie von dem gelernt? Wie man extravagant sein Leben führen kann! Ein Snob, ein Lebemann?  Leben und schlafen vorm Spiegel? Sie meint: „Er war ein wunderbarer Nichtstuer, und von ihm hat sie die „Leichtigkeit des Seins, das „Dolce far niente“ gelernt, aber auch das Ende von Monogamie. Das will ich detailliert wissen! Kevin Bacon Pixabay

PS: Gertrud, du bist wirklich vom andern Stern, oder?

Meine Mitbewohnerin putzt nicht!

Sie sitzt nur rum! Eigentlich wollte ich nie mehr, meine vier Wände mit jemanden teilen, aber sie machte den Eindruck, als würde sie mich in Ruhe, mein Leben weiter leben lassen. Zwei Frauen, die nicht miteinander verwandt, verschwägert und befreundet sind, kann das funktionieren? Doch, sie kann meine Klamotten nicht heimlich anziehn, wie meine kleine Schwester damals, gut, das ist einfach, sie ist viel schlanker als ich. Bei der Größe, aber auch nicht schwer 😉Schaufensterpuppe mit Sprechblase

Sie heißt GERTRUD

Auch geschieden, besser ausgeschieden. Ihre Company hat ein paar Filialen geschlossen, daher hielt sie Ausschau, nach einem neuen Job. Meine Nichte meinte, wir würden perfekt zusammenpassen, sie könnte mich beim Schreiben unterstützen, völlig selbstlos und ohne Gehalt 🙂 Sie kann all das sagen, was ich nicht sagen darf 😉 Sie wird Einblick geben, auch in ihre tiefsten Abgründe und aussprechen, was Frau, wirklich so denkt und fühlt. Dafür beneide ich sie, denn sie wird auch bei einem Shitstorm Haltung und Contenance bewahren, und nicht aus der Haut fahren 😉 Gute Idee! Als ich sie abholte dachte ich erst: „Sehr überspannt, die Madame“ – sie würdigt mich keinen Blickes. Jetzt, sitzt sie neben mir und ich weiß, eine Limousine ist der auch wurscht. Für ansitzende Puppedere könnte es zwar den Anschein haben, das sie mich ignoriert, weil sie so kapriziös wirkt, ich kann Euch beruhigen, das ist ihre Art: cool, unbestechlich, gleichgültig und diszipliniert 🙂

Hab ich mich erschrocken

Heute, am ersten Morgen, ich wach auf und sie sitzt schon. An ihrem Blick kann ich erkennen, das ihr meine Wohnung zu eng werden könnte, ich kann sie ja auch am Balkon sitzen lassen, da kann sie weit in die Welt hinaus schauen. Bei mir hat man freien Blick, auf Almen, das Höllengebirge und besonders auf die „Inneren Werte“ . Wandersachen hat sie keine mitgebracht, aber die kann ich ihr besorgen. Obwohl, sie hat gar nix zum anziehen, nackt wie Gott sie schuf, hab ich sie in mein Auto gsetzt. Puppe mit Perücke
PS: Eigentlich genial, jetzt hab ich endlich jemand, der mit meinen  „Pennern im Schrank“ was anfangen könnte 😉

Jeder kommt mal dran

Was? Du bist schon so alt? Na Gottseidank! Würde man mich, nach meinem Musikgeschmack schätzen, käme ich glatt, mit einer Vierzig weg. Was solls, wenn ich an die Zeit denke, graut mir sowieso: Ganz egal, was du in diesem Alter machst, alles was den anderen suspekt ist und sie moralisch nicht korrekt finden, wird mit: „Du bist aber schwer in der Midlifecrisis“ kommentiert – Schwachsinn, mir war einfach danach! Ich fühle mich jetzt „Mittendrin“ und bin froh darüber, wie in der „Zeit“ genial und amüsant geschrieben: Es lebe der Unterschied, auch der zwischen Jung und Alt. Glücklich zu sein, die eine Rolle nicht mehr und die andere noch nicht spielen zu müssen. unbenannt_707-2

Fabeldichter Aesop humoristisch und zynisch

Genau so mag ich s 🙂 Also, leicht abgändert: Ursprünglich wurden dem Menschen 30 Jahre zugestanden. Mit dieser kurzen Spanne war der Mensch aber unzufrieden, und so nahmen die Götter dem Esel, dem Hund und dem Affen einige Jahre ab und gaben sie dem Menschen. Der Mensch hat nun die ersten 30 Jahre seines Lebens zu eigen, die nächsten 30 Jahre muss er sich plagen wie ein Esel. Zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr, liegt er dann in der Ecke, knurrend wie ein alter Hund, und wenn es hoch kommt, sind ihm noch weitere 10 Jahre beschieden, in denen er närrisch ist wie ein Affe.
Bewegung macht Spaß

Hirschhausen sagt: Die Jüngeren können besser rennen, die Älteren kennen die Abkürzung 🙂

In ihrem neuen Buch „Die Bessere Hälfte“ – geschrieben von: Dr. Med. Eckart von Hirschhausen und Prof.Dr.Med. Tobias Esch: Gibt es drei Arten von Glück!

  • Glücksphase A: Das jugendliche Glück , „das Glück des Wollens“ – die Motivation etwas erreichen zu wollen, der Appetit und die Vorfreude auf etwas, die Abenteuerlust. Begierde, Befriedigung und „Satisfaction“: Sex, Drugs and Rock and Roll. Dieses Glück ist vergänglich.
  • Glücksphase B: ist das Gegenteil von A – während der A Typ, sich zu etwas aufmacht, will der B Typ lieber weglaufen. Der Glücksmoment, bei diesem Typ ist, Die Bewegung weg von etwas, das er nicht mag. Glück kommt hier also nicht im Gewand der Ekstase, sondern Erleichterung daher: Gottseidank überlebt!
  • Glücksphase C: Die Orientierung zur Zufriedenheit. Das ist der Weg, der evolutionär vorgesehen ist. Wir sollen den Hafen nicht zu früh erreichen. wer würde sonst Pläne schmieden, die Welt retten und sich überlegen wie wir zum Mars kommen?
    Alles zu seiner Zeit: erst das Ackern, dann das Säen, dann das Ernten.
    Bild mit Spruch

PS: Das Alles kann ich, ohne hierzu in der Statistik oder Forschung teilgenommen zu haben: HUNDERTPROZENTIG Unterschreiben 🙂

Schatzi mach mir ein Foto

Wenn, dann soll s ja was gscheits sein. So a bissl alle Facetten. Schön und beweglich will man auch noch wirken, das kommt dann einem kleinen Fitnessstudio bei. Was solls, alle die schon in meinem Blog geschmökert haben wissen, warten ist keine Stärke von mir. Tja und wo geht s auf die Schnelle? Richtig, Press the Button und zwar für mich in Wels.
Press the Button

Ein Koffer voller Kleider

Und die Zeit wieder zu kurz gebucht. 29 Minuten sind halt nix mehr für eine „Grandessa“. Also, Trolli vom Bahnhof hinterher gezogen und in nullkommanix war i dort. In der Westbahn zig Posen nochmal geistig durchgegangen um im Studio festzustellen, mir fallen grad drei wieder ein 😦
Denkmal

Wo is Vogerl?

Oben-Mitte-Unten, ist ja nicht so schwierig, ausser man ist kein Profi und beim Knipsen vergisst man, mal die Hand nicht als Stütze zu sehen, das Gleichgewicht wieder nicht halten können. Oder nie die richtige Sprunghöhe zu erwischen um am Ende so verschwitzt und kaputt zu sein, wie nach einem Cardio-Sprint. Beim Nachhause fahren dacht ich noch: „Hoffentlich sind ein paar gute „Schüsse“ dabei“ – freilich sieht man es gleich in der Kamera, aber die Gier is wos grauslichs und dann schaut man net so genau, sondern es heisst nur: OBEN – MITTE – UNTEN
zu hoch

Da is mir glatt der Titel: „Liebe im Auto“ eingefallen

Oh, Gianna nein, lass das sein,
Oh, Gianna nein, das ist gemein,
Das Ding hier klemmt, mein Unterhemd,
dreh dich mal um, sitz nicht so krumm,
Vorsicht der Sitz!
Der Absatz ist auch wirklich spitz.
Steig doch mal aus, hey fall nicht raus,
Oh,  Gianna nicht, der Spiegel bricht,
Oh, warte, jetzt ist es passiert.
Die rechte Tür ist ramponiert.
Hockerfrau 2
PS: Es war mein Knie 😦
Da mag ich grad wieder Karl den Großen zitieren, Lagerfeld natürlich:
Der emanzipierten Frau ins Stammbuch geschrieben:
„Wer Ellbogen zeigt, kann auch Knie zeigen“ – NAU DAUNN 😉
AUTSCH!

 

 

 

Mein Leben in der Fünfzehnten Stunde

Das 56. bis 59. Lebensjahr, die Fünfzehnte Stunde. Sie bestätigt das Gerücht, dass das Leben, mit seiner Fortdauer immer schneller verrinnt, und zwingt uns, die „was bleibt“ Frage zu stellen. Der Autor Andres Salcher, will uns die Möglichkeit geben, unser Leben, mit neuen Augen zu betrachten. Ein Tag in unserem Leben, eine kleine Einheit, in der viele immer noch nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. So als gäbe es eine Endlosschleife davon. Zwei bis vier Jahre, sind eine Stunde und ich lebe gerade die Sechzehnte. PhotoMIX-Company Pixabay

Eine war eine Gute Zeit

Ja, die hatte ich, auch wenn manches mal viel Stress dabei war. Ich hab gelernt jede Stunde zu geniessen und mich noch weniger um das Getratsche oder gar Gedanken, der anderen zu kümmern. Das tut gut, kann ich Euch sagen. Nicht darüber nachzudenken, ob dies oder jenes, für Aufregung sorgen würde. Ganz im Gegenteil, manches mal, lege ich es wirklich darauf an 😉 Um wachzurütteln und zu sagen:
„He! Schaut mal, wie ein Leben ohne Angst ausschauen kann!“Lila

Jetzt in der Sechzehnten

Das 60. bis 63. Lebensjahr. Diese Stunde fordert, den Lebenssinn in der Pension neu zu bestimmen, und von den anderen, nichts zu verdrängen. Alles in allem, so wie ich es intuitiv lebe. Meine Leidenschaft zu schreiben, wird mich noch lange begleiten. So lange, bis ich kein Verlangen danach habe. Wird wahrscheinlich nicht passieren, weil es seit langem wieder etwas ist, das mich in der Früh, mit Freude, sofort zum Laptop führt.Frühstück

Der Rest sind noch acht Stunden

Nur im geschriebenen Schnelldurchlauf, denke ich daran diese zu erleben.

  • 64. – 66. Lebensjahr: Die siebzehnte Stunde, als Geschenk sehen und auspacken
  • 67. – 69. Lebensjahr: Die achtzehnte Stunde, anderen Menschen weiter zu geben, was ich mir angeeignet haben.
  • 70. – 72. Lebensjahr: Die neunzehnte Stunde, verlangt, alleine Leben zu können und mir selber ein guter Freund zu sein.
  • 73. – 75. Lebensjahr: Die zwanzigste Stunde, trennt unerbittlich die Glücklichen, die ihr Leben lang Lernende waren, und die Nichtlerner, deren Feuer der Neugier, schon lange erloschen ist.
  • 76. – 77. Lebensjahr: Die einundzwanzigste Stunde, soll erinnern, dass Gesundheit das wertvollste Gut ist und wir es wertschätzen sollten, solange wir es besitzen.
  • 78. – 80. Lebensjahr: Die zweiundzwanzigste Stunde, erteilt uns eine Lektion, ob wir ab der fünfzehnten Stunde, die entscheidenden Dinge für ein gelungenes Leben richtig gemacht haben.
  • 81. – 82. Lebensjahr: Die dreiundzwanzigste Stunde stellt uns vor die Aufgabe, auf unser Leben dankbar zurückschauen und anzunehmen was wir getan haben.
  • 83. Lebensjahr: Die vierundzwanzigste Stunde soll uns jeden Tag als Geschenk betrachten lassen und uns darauf hoffen, dass morgen für uns ein neuer, guter Tag beginnen wird.Frau schickt Küsschen

Die fünfundzwanzigste Stunde wird es so für niemanden geben, daher sollten wir uns gewiss sein, dass unser eigenes Leben schon früher enden könnte, und versuchen, jeden Tag mit Neugier, Freude und Leidenschaft zu leben.

PS: Ich kann das Buch nur jeden ans Herz legen, besonders denen, die sich immer wieder die gleiche Frage stellen: „War´s das jetzt?“