S-wie Sorry oder Sonntag

„Samma wieder guat!“ Genügt dir das nach einer infamen Beleidigung? Einigen kommt das Wort „Entschuldigung“, wie selbstverständlich über die Lippen, anderen wieder gar nicht. Denken über unbedachte Kränkungen nicht nach, die oft sogar einem Affront gleichen. Sind diese absichtlich gewesen, sind sie sowieso nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Da fällt mir ein, vor Jahren hörte ich ziemlich spät im Radio ein Gespräch übers „Verzeihen“. Es gab mir zu denken:
Eine Verletzung braucht 7 Wiedergutmachungen?

Keine Geschenke, sondern Gesten

Nur Kleinigkeiten, solche, die leider viel zu viele, als Selbstverständlichkeiten hinnehmen. Etwa
den Partner im vorbeigehen berühren“ –
„Das Lieblingsgericht kochen“
Dem Freund*n zuliebe den selben Film gucken“ –
„ein Kompliment machen“
„sich gemeinsam mit den Freunden des Partner*in treffen„-
einen Gefallen tun“ –
„etwas zum Naschen oder Blumen mitbringen“
Tja, die „alte Leier“, zu viel verlangt? Und das jedes Mal, wenn der Partner meint, man hat ihn „verletzt“, auch wenn´s nicht absichtlich war? Wem es von Herzen leid tut, dem wird´s ja nicht schwerfallen oder? Es sind nämlich genau die „Kleinigkeiten“, die Beziehungen und Freundschaften aufrecht halten.

Und, warum können das viele nicht?

Fast täglich hören wir verletzende Worte, unüberlegt und manchmal nur aus Frust ausgesprochen. Deshalb muss er andere die Krot aber nicht schlucken. Eine Entschuldigung bedeutet noch lange nicht, dass es automatisch vergeben und vergessen ist.
Das ausgesprochene Wort kann man leider nicht rückgängig machen. Am schlimmsten finde ich Beleidigungen im alkoholisierten Zustand. Hier zeigt sich bei vielen der „Suff-Charakter“, ihr wahres Naturell.
Denn eines kann Alkohol nicht, den Charakter verändern, sondern er wir ihn sichtbar machen!

Eine halbherzige Entschuldigung ist Null und nichtig

Im Nachhinein vielleicht noch durch Argumente gerechtfertigt. Solche Individuen werden aus meinem Umfeld eliminiert, auch wenn´s ein Sonntag ist. Eine Entschuldigung macht für mich nur Sinn, wenn der „Täter“ auch Reue zeigt.
Wobei körperliche und seelische Misshandlungen, selbstverständlich unentschuldbar sind!
Denn: „Das bin ich mir wert“„das hab ich nicht notwendig“

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