S-wie Sorry oder der Sonntag

Schwamm drüber! Schön, wem das genügt. So einfach ist es aber nicht immer. Nach Beleidigungen, bringen viele, das Wort „Verzeihung“ ganz leicht über die Lippen. Weil sie nicht mal drüber nachdenken. Kränkungen, die unbedacht verursacht werden, Affront´s die bewusst herbeigeführt wurden, sind damit nicht aus der Welt. Vor einigen Jahren, es war Sonntag Nacht und ziemlich spät, da hörte ich im Radio einen Mann übers „Verzeihen“ sprechen:

Eine Verletzung, braucht sieben Wiedergutmachungen

und meinte damit keine Geschenke, sondern Kleinigkeiten, die im Alltag viele als selbstverständlich hinnehmen. Kleine persönliche Dinge wie:
1. Dem Partner über den Rücken streicheln
2. Das Lieblingsgetränk servieren
3. Den Lieblingsfilm, gemeinsam anschaun
4. Ein Lieblingsgericht kochen oder Essen gehen
5. Sich mit den Freunden des anderen treffen
6. Eine Besorgung abnehmen
7. Etwas Nettes sagen

Phhhuuu, so viele Dinge

Charly Braun und Snoopy

Was ist mir die Beziehung wert? Wenn einem etwas von Herzen leid tut, wird es einem nicht schwer fallen, solche „Kleinigkeiten“, wie die oben angeführten Beispiele zu geben. Warum vergessen so viele, sie im Alltag einzubringen? Wo es doch so einfach sein könnte? Täglich werden verletzende Worte ausgesprochen, machmal unüberlegt, manchmal leider sogar absichtlich. Aus Frust, aus Ärger über irgendetwas?

Du bist was besonderes

Beide Augen zudrücken?

Einen Menschen zu finden, bei dem alles passt, ist sowieso unmöglich. Der Radius hat sich erweitert und die Ansprüche sind teilweise ins Unendliche gestiegen. Kompromisse treffen, indem man „das kleinere Übel“ nimmt, ist nicht nur Selbstbetrug, sondern auch unfair dem anderen gegenüber. Vielleicht sogar dem anderen dann noch spüren lassen, dass er sowieso nur „Zweite Wahl“ ist. Sollte es in einer Beziehung, mal so weit sein, dass nur mehr „Gift und Galle“ über die Lippen kommt, wäre es nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Beiden gut, sich zu trennen.
Und wenns ein Sonntag ist 😉
Dann lieber doch über den Tellerrand schaun und sich sagen:
„Das bin ich mir wert“ oder „das hab ich nicht notwendig“ 🙂

Ein Gedanke zu “S-wie Sorry oder der Sonntag

  1. Pingback: Sieben mal in der Woche – bewegend-begeistern am Attersee

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