Die sieben ist eine Frauenzahl

Alle sieben Jahre macht sich ein Entwiklungssprung bemerkbar. Im siebten Jahr kommt die Einschulung. Im vierzehnten Jahr beginnt die Pubertät. Im einundzwanzigsten gilt es, erwachsen zu werden. Im achtundzwanzigsten sollte man seine berufliche Qualifikation abgeschlossen haben. Mit fünfunddreißig sollte man die persönliche Entwicklung und seine Familienplanung abgeschlossen haben. Im zweiundvierzigsten überdenken die meisten ihr Leben. Im neunundvierzigsten fangen viele nochmal neu an. Im sechsundfünfzigsten sollte man wissen, das der Weg nach vorne kürzer geworden ist. Im dreiundsechzigsten genießen die meisten ihre berufliche Freiheit. Im siebzigsten wird man seine Lebenseinstellung im Gesicht ablesen können. Im siebenundsiebzigsten sollte man stolz auf sein Leben zurück blicken können, und nichts bereuen müssen. Alles was nachher kommt ist Zugabe.

Das war jetzt sehr poetisch und doch realistisch. Ich bin mit meinen siebenundfünfzig Jahren, nicht esoterisch angehaucht, aber als Wassermann geborene, hat bei mir vieles Bedeutung, was auch Sinn macht, oder Sinn bewiesen hat. Ich habe mir angewöhnt, immer sieben Sachen zu planen. Ich habe einen „Zielordner“. Jedes Jahr wird er mit neuen Aufgaben oder Vorhaben aktualisiert. Zwischendrin ein Backup gemacht. Manchmal kann ich schon nach einem halben Jahr alles abhaken, und ein anderes mal schlepp ich etwas darüber hinaus. Es sind auch manches mal, Punkte von selber weggefallen, wie Personen oder Job.

Wie orientiere ich mich überhaupt? Als Erstes natürlich, wie es mir bei den Entscheidungen geht. Hab ich ein gutes Gefühl, dann los, ist es unangenehm, dann weg, ganz einfach. Dann habe ich auch heute noch Vorbilder. Menschen zu denen ich aufschauen kann. Das müssen keine Berühmtheiten sein. Nein, das sind Menschen, die ihr Leben gemeistert haben, trotz einiger Unebenheiten. Und es sind Menschen, die es nie für notwendig gehalten haben, Neid und Gier in ihrem Leben einen Platz zu geben.

Siebenmal, siebenmal, das ist meine Lieblingszahl. Deshalb „Die Sieben Meilenstiefel“ – “ „Die Sieben oder die Drei und Vier“ oder „Sieben Dinge die wirklich wichtig sind“, Beispiele meiner geführten Wanderungen mit „Mehrwert“. Ich leite die Wanderungen, um aufzuzeigen, das man samt den beschilderten Wegen, Irrungen im Leben nicht verhindern kann. Und ich muss nicht studiert haben, um Herz und Hirn mit Hausverstand zu gebrauchen, und nebenbei noch Kopfrechnen zu können.
A schees Tagal nu 🙂

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