Steh ich mir selber im Weg?

Verhindere aktiv meine Ziele? Sabotier mich selber, um später anderen die Schuld für das Nichtgelingen zu geben, oder doch nicht? Wenn ich an mein kurzes Gastspiel in Bad Ischl denke, bin ich mir nicht mehr so sicher. Jedes NoGo, dass ich mir geschworen habe, nicht zu begehen, hab ich getan. Blind und geistig sprichwörtlich gelähmt, hab ich der Talfahrt zugesehen. Eine unbewusste Angst vor Erfolg? Was wäre gewesen, hätte die „Geschäftsidee“ eingschlagen? Tja, das werd ich wohl nicht mehr erfahren.

Themenwandern mit anschließender Weinverkostung

Auch als „Künstlerin“ versagt?

Ja, ich kann malen, hatte sogar Ausstellungen und auch einiges verkauft. Dann irgendwann, hat mich die Muse nicht mehr geküsst. Nicht genug Platz, zu wenig Zeit usw. Dann muss ich daran denken wie ich begonnen habe. In einer kleinen Dreizimmerwohnung mit Küche, Kind und „Kegel“. Suche ich mir wirklich Dinge, privat wie beruflich die mich unterfordern? Meine Talente nicht auslebe? Keine Ziele oder zu Hohe? Nein, ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben. Wahrscheinlich geht es vielen so, man liest einen Artikel und stellt sein Leben auf den Prüfstand.

Die Indianerin – Kreide

Ich habe keine Angst Fehler zu machen

Ich bin „Fehlerverzeihend und drehfreudig“ wie ein Carving Ski. Das Gefühl, dass es doch noch gutgegangen ist, unbeschreiblich. Da möcht ich mich glatt auf die Waage stellen und schauen ob ich ein paar Kilos leichter bin, so fühlt sich das für mich an 🙂 Ich wünsche auch Dir noch viele, viele Erfahrungen im Leben. Man kann jeden Fehler zweimal begehen heisst es, nur, beim zweiten Mal ist es kein Fehler mehr, sondern eine bewusste Entscheidung.

Wer etwas will, findet Wege

Ich habe eine Liste für mich erstellt:
Mein Gewissen, „nichts “ mit mir herumschleppen.
Aus meinen Fehlern lernen, hmm, das hab ich, weiß Gott.
Herausforderungen suchen und annehmen, das tu ich.
Ohne Zweifel und Grübeleien, schaff ich nicht immer, aber immer öfter.
Erinnerungen sammeln und keine Dinge, da bin ich mittendrin.
Wissen verteilen wie Komplimente, tja, wenns angenommen wird? Ohne „Titel“ in Österreich, schwierig.
Andere täglich zum Lachen, ja, da bin ich Profi 🙂
Versprechen einhalten, gelingt mir super, weil ich auch NEIN sagen kann.
Mit Nachdruck: „Welchen Buchstaben am NEIN verstehst du nicht“ 😉

Auch mal was riskieren

Umgeben von Untoten?

Kennst Du das auch, jemand erzählt Dir: „Hast schon ghört, die hat an Krebs, die lebt nimma lang“ oder „der hat an schweren Unfall ghabt und liegt im Koma, der wird nimma munta“ – tja und ein halbes Jahr später, gehst auf ein Begräbnis, nein, nicht auf derer. Die stehen frisch und munter hinter mir und ich muss mich wieder an den lebendigen Anblick gewöhnen. Denn wochenlang hab ich alle Erinnerungen an sie Revue passieren lassen und mich innerlich verabschiedet.

gschieden gstorm-hümmigfoahrn

Ich wünschen jedem ein langes Leben

Ich geh halt davon aus, dass Erzähltes viiiel Wahrheitsgehalt hat und nicht nur weitererzähltes Getratsche ist. Am meisten getratscht wird in den Seniorenresidenzen, da sterms weg wie die Fliegen, nur wörtlich. Oder Menschen die hinter schwedischen Gardinen wegen „Lebensdiebstahl“ saßen, sollten auf einmal hier am Attersee leben? Eine hier Ansässige geheiratet haben und am Sonntag von der Kanzel predigen? HILFE! Bätsch, alles nicht wahr, grrrrrrrrrrrrrrrrr.

Nachdenkmal

Fake News

Den Unterschied zwischen Wahrheit und „Wahrheitsgehalt“ zu erkennen ist die Kunst bei Dorfgeschichten. Als ich mich in jungen Jahren aufregte, weil ich nicht auf der Kirchenbank, neben der bösen und bissigsten Dorfratschtn sitzen wollte, sprach die Frau „Pfarrgemeinderat“: „Die musst reden lassen, wer weiß was sonst passieren tät“ – Habidere, wenn das der Weisheit Ende ist? Haben d´Leut nix anders zum Denken, als Tratschn? Aufregen könnt ich mich auch über das Gesichtsbuch, nicht direkt über das, sondern über die Leichtgläubigkeit oder gar Dummheit mancher Nutzer. Videos oder Fotos die ein Blinder mit Krückstock erkennt, werden kommentiert, geteilt und O mein Gott auch noch geglaubt.

Da Woipertinger wurde gesichtet

Elias Canetti: Der Tod ist die größte Frechheit

Ich hab keine Angst davor. Mit sechzehn wurde mir bewusst: „Es gibt kein danach“ und ich bin froh, denn so werde ich das einzige Leben das ich habe, lebendig gestalten, träumen, hoffen und lieben, wie ich es will! Und lachen, ja lachen 🙂
„Ich glaube, Picasso ist an einem Lachanfall über uns gestorben“
Ephraim Kishon

Sie lacht sich auch tot

Sein Charme ist der eines Stechmückensteckers?

Kannst oder magst Du etwas dagegen tun? Stecker raus, wenn dein „Gegenüber“ keine Manieren an den Tag legt! Dennoch ist zu überlegen, was das „Zusammenbleiben“ für Vorteile hat. Charme kann man an 8 Verhaltensweisen erkennen hab ich hier gefunden: Zuhören, Verletzlichkeit zeigen, Interesse bekunden, Bescheidenheit, Körpersprache, Harmonie, Selbstbewusst, Namen merken. Ergo: Ein gewinnendes Wesen 🙂 Die Realität schaut oft anders aus.

Da Woipertinger

Zuhören und Verletzlichkeit

Das kennen wir ja alle, man erzählt von einem Erlebnis und der Partner tut, liest oder schaut was nebenbei. Komisch, fragt man einen Mann:“Höst du mir überhaupt zu, was hab ich jetzt gesagt?“ Kommt bei 90% der Spezies sicher eine kleine „Zusammenfassung“ und den letzten Satz gibt er zu 100% wieder. Aber, er hat gar nicht zugehört! Wie machen die das?

War mir schon immer ein Rätsel

Interesse und Bescheidenheit

Interesse an allem anderen, nur nicht an dir, weil Du bist ja eh da. Manche haben ja eine subtile Art zu zeigen, dass sie interessiert sind, hmm an was? Alles was da kreucht und fleucht? Tja und wenn sein Credo noch dazu ist: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich´s ohne ihr“ – dann sind wir beim Stecker oder Stecher? Wenn Dir das wurscht ist, hast Du nur einen Vorteil: Wenn du aus einer Mücke einen Elefanten machen kannst. 😉

Wenn Du nicht willst, was man dir tu…

Körpersprache und Harmonie

Körpersprache, auch so ein Ding. Man sollte schon viel Empathie haben um alle „Zeichen“ zu deuten. Und Harmonie ist der zweite Vorname von denen, die jeder „normalen“ Diskussion schon aus dem Weg gehen, weil sie meinen es könnte ein Streit vom Zaun brechen. Dabei ist es doch ganz einfach, laut Feng Shui braucht man nur alle Möbel in die Mitte platzieren. Super, weil man sich besser dahinter verstecken kann?

Nachdenkmal

Selbstbewusst und Namen merken

Auch so eine Sache, da kenn ich welche, die merken sich nicht mal den gegenwärtigen Wochentag. Und die sind aber so was von selbstbewusst. Gut, Namen merken ist auch nicht meine Stärke, obwohl ich laut meiner Ausbildung und Wissensstand, perfekt darin sein sollte. Fazit vom „Charmanismus“ ist ja wohl, das man die Liebenswürdigkeit in Person sein könnte, wenn man es im Leben mal gelernt hat. Meine Erfahrung zeigt jedoch:
„So charmant wie er ist, kann man nur werden, wenn einige Generationen von Vorfahren ihr Vermögen verspielt und verjubelt haben“
Guiseppe Tomasi di Lampedusa

Geh mit uns Marschmellows

Den einzigen Speck den wir mit uns herumtragen ist der Mäusespeck. Bei uns wird nicht gelästert, gejammert oder gestritten. Hier gibt es sinnvolle und trotzdem lustige Unterhaltungen. Wir erzählen von Träumen, ob erfüllbar oder nicht, wer weiß das schon so genau. Es braucht ganz wenige Dinge um Zufriedenheit und Glück im Leben zu haben.

Auf zur Födinger Alm

Der oder Die Richtige?

Wer ist das schon? Auf den ersten Blick mag vieles oder gar nichts passen. Ich finde schon, dass der erste Eindruck der Wichtigste ist, aber suchen wir „Alten“ nicht doch gleich zu schnell das Haar in der Suppe? Zu groß, zu klein, zu dick, zu blöd, sehr oberflächlich. Das „Rastern“ lässt sich allein durch Lebenserfahrung nicht stoppen. Wer allein ist, checkt halt jeden Infragekommenden ab. Meistens sind es aber Frauen. Warum? Kinder können sie keine mehr kriegen, selten auch, dass eine nochmal heiraten will, falls sie geschieden ist.

Engerl und Teuferl können auch passen

Zeit ist Geld oder doch Glück?

Ich bin glücklich wenn ich Zeit für mich hab. Wie Hirschausen so schön sagt: „Glück ist Zeit, in der man die Zeit vergisst“ eine Frage der Einstellung – für mich den Faulenzer raushängen lassen, eine richtige „Pensionista“ halt 🙂 Ich verstehe Leute nicht, die ein Problem mit dieser Bezeichnung haben. Für mich heisst das: Der Mensch hat lange gearbeitet und kann jetzt ,wie man so schön sagt „Das Leben richtig genießen“ – Der heutige Tag wird nie mehr wiederkommen, darum versuche ich morgens schon beim öffnen meiner Augen dankbar zu sein.

Glück ist auch Dankbarkeit

Warum das Beste zuletzt?

Weil das davor schon Vergangenheit ist. Wenn wir marschieren, erzählen wir uns unsere schönsten Glücksmomente, wir schreiben sie auf, nehmen sie mit und halten uns daran fest. Ich lass mich nicht vom Weg abbringen, ich finde „Auswege“ und nehme Dich mit. Glück kommt selten allein
das testen wir in allen Punkten. Selten ist ein Mensch so positiv wie Eckart von Hirschhausen, er und viele andere sind meine Vorbilder und weder Wetter noch das 200ste Problem können mich davon abhalten.

Danke


Ein glückliches Leben?

Ohne Zeit und Geld? Wie viel brauch ich dazu? Also ich brauch mehr Zeit als Geld. Zeit zum „Runterkommen“, Zeit mich mit Freundinnen zu treffen und auf alle Fälle, Zeit fürn Friseur 😉 Geld brauch ich nur, um meine wohlgemerkt, niedrigen Fixkosten zu bestreiten. Das bedeutet doch, das ich glücklich sein müsste, bin ich das aber auch? Logisch! Ich schau auf das, was gut ist in meinem Leben. Die Menschen, die mir Wärme geben und kleine Dinge, die mir Freude machen.

Ich bin dankbar

Mein Leben ist nicht rosarot

Dafür meine Gedanken, meine Lebenseinstellung, die mich Dank meiner Frohnatur, vieles einfacher ertragen lässt. Kummer hält sich bei mir nicht mehr lang, den geb ich an der „Garderobe“ ab. Gibt ja genug, die sich das Mäntelchen gerne umhängen um Mitleid und Unterstützung zu bekommen. Nein, ich ignoriere negative Sachen nicht, ich lasse sie nur nicht Oberhand gewinnen. Für eine „Verletzung“ mache ich mir die „Wiedergutmachungen“ selber.

Perlen des Lebens

Das große Wort: Dankbarkeit

Schon als Kind hörte ich den Satz meiner Mutter wöchentlich:“ Ihr seid´s undankbar bis dorthinaus“ , was ich auch immer sie meinte. Ich damals: „Wo ist Dorthinaus?“ Dort möcht ich mal hin, das will ich sehen. Natürlich habe ich verstanden, auch meine Geschwister, obwohl sie genauso dachten: „Sie reagiert schon wieder über“
Das Rad nicht neu erfinden, nur früh genug erkennen, dass es die Kleinsten, nicht wirklich greifbaren Dinge sind, die Glück erzeugen.
Dankbarkeit, Beschäftigung, Familie und Freunde, positive Lebenseinstellung und zu guter Letzt: Ziele

Die Zeit nützen

Drei Dinge, die der glückliche Mensch nicht hat und braucht

Ein Ideal, dem er nachhinkt, ein Feindbild, das schuld ist, daß er nie erreicht was er möchte und die Sicherheit und das Gefühl, nicht am Boden der Realität zu stehen“ oder so ähnlich (Stefan Fleischer)
Ich habe meine Glücklichmacher bald gefunden, falls Du einige meiner Beiträge gelesen hast, wirst Du sie kennen:
Lebensfreude, meine Freiheit noch immer selbst entscheiden zu können, Harmonie in Beziehungen, also kein Streit und meine Einstellung, von allem „genug“ zu haben. Sehen was da ist und nicht was fehlt.
Solange Du jeden Morgen gesund wach wirst, hast Du die Möglichkeit zu ändern, was Du ändern möchtest. Ein anderer tut es nicht! Mach alles so gut für Dich, wie Du es nur kannst.

Tanz einfach durchs Leben

Jö schau!

Besser schau genau oder das Kleingedruckte lesen. Das unsere persönlichen Daten überall ausgewertet werden, lernen schon die Kinder in der Schule. Wie viel, können wir zu einem geringen Teil noch selber bestimmen. Gerade heute, hoffe ich, einen Teil meiner Daten schützen zu können. Eine für ALLE! Das Brieflein in meinem Postkastl verspricht nur Vorteile, mehr Platz im Börserl und alle Angebote auf mich zugeschnitten.

Will ich das?

Ich lese das Wörtchen „Profiling“ das mich an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert, da spielte Jodie Foster die Profilerin Clarice Starling.
Profiling = die nutzbare Erstellung eines Gesamtbildes von einer Person, für bestimmte Zwecke. Meist für Gewinne. Schon vor hundert Jahren, feilte Werbung und Marketing an dieser Methode. Um unsere Kaufentscheidung zu beeinflussen und sogar vorhersehen zu können. Es ist nicht nur das, was mich beschäftigt, der Supermarkt ist mir egal, wenn er meine Einkäufe analysiert, daran verdient er nicht wirklich viel. Er verkauft die Daten und das ist richtig viel Geld.

Die Kundenkarte bringt es an den Tag

Was sagt Dir das Einkaufswagerl mit einem Inhalt von: Rasierschaum, Tempo, Gesichtscreme, Lippenstift und Waschpulver? Das es sich höchstwahrscheinlich um eine Frau handelt oder? Der nächste Einkauf enthält: Ein Duschbad mit Magnolienduft, Pinzette, Hundefutter, Gummihandschuhe und Hundefutter. Weitere Informationen. Nur wie alt ist diese Person circa? Das haben sie entweder eh schon von Deinem selbst ausgefüllten und unterschriebenen Formular, ansonsten spätestens, wenn Du OB oder Always diskret kaufst.

Mir schwant etwas

Oh mein Gott! Sie wissen jetzt schon was in meinem Kühlschrank ist, auch meinen Penner im Schrank haben sie sicher schon herausgefunden. Nein, nein, was in meinem Kopf vorgeht werden sie nicht erfahren. Meine Bücher kaufe ich ohne Kundenkarte und nicht im Internet. Wichtige Informationen hol ich mir von einem „fremden“ PC und „intime“ Sachen kaufe ich bar. Da gefällt mir SPAR, der punktet mit „ehrlichen“ Angeboten und das ohne Karte.

PS: Mit dem Auto fahr ich immer ein paar unkoordinierte extra Kilometer, damit sie anhand der Tankuhr nicht auch noch meinen „Wendekreis“ herausfinden.

Gelten die 3 Ja auch für mich?

Alte Verkaufsstrategie, wie man den zukünftigen Kunden und Käufer für das Produkt so begeistert, das er es auch kauft. Könnte man das auch bei einem Menschen anwenden? Logisch, funktioniert ja bei den Partnerbörsen ganz gut. Also, ich hol mal für mich die 3 JAs ein. Kau die psychologische Verhandlungstaktik mal gedanklich durch. Das Hirn macht bei solchen Entscheidungen oft nicht viel Unterschied. Ich Trottel, das hätt ich auch früher schon anwenden können.

1. Der soziale Status

Was andere nicht wollen will ich auch nicht: Attraktivität! AHA – Ein Produkt das gut ankommt und noch dazu gelobt wird, das will man doch, oder? Zufriedenheit anderer können wir auch in Bewertungen bei Google abrufen. Naja, überzogener Vergleich, aber wie ist das bei Dir? Hast Du noch nie auf die Meinung anderer, über einen anderen Menschen gehört?
Ungefähr so: Der ist ein ganz Netter oder das ist ein Arschloch?

Arschloch oder verwunschener Prinz

2. Gegenseitiger Vorteil

Herzlich und immer Willkommen: Geschenke 🙂 oder tust Du mir einen Gefallen, tu ich dir auch einen. Darum die vielen „Proberl“ – nur, wie oft hast Du das Produkt auch wirklich gekauft? Bäh, was nix kost is nix wert. Wie noch den Vorteil hervorheben? Ganz, ganz nett sein, um den „Kaufdruck“ zu erhöhen? Nach dem Motto “ der Schnaps geht aufs Haus“ schlägt sich auch beim Trinkgeld nieder. Hmmm, was ist zwischenmenschlich die Draufgabe? OK – eh scho wissen.

Hab ich noch eine As im Ärmel?

3. Altbewährte Sympathie

Wie kann ich Sympathie beim Gegenüber hervorrufen, ist ja doch viel Chemie im Spiel, auch wenn man nicht gleich hinterm Ohr schnüffelt. Erst mal aufhübschen: „man muss die Braut schmücken, bevor sie verkauft wird“ – auch das liegt im Auge des Betrachters. Geschäftlich ist es von Vorteil, mit Intelligenz zu punkten, privat eher mit „Können“ – hm, kost mir schon wieder einen Schmunzler. Noch ein Tipp: Komplimente! Da hat jeder freies Spiel, Lügendetektoren kommen ja hier nicht zum Einsatz. Von wegen: “ Er lügt das sich die Balken biegen, nur um dich ins bett zu kriegen“

Abwarten und Tee trinken

Mein Joker!

Das Prinzip der Knappheit. wenn ich mich so umschau, ist es der Joker von allen anderen auch. Übersehen ist auch verspielt. Eine Gelegenheit verpassen ist so, wir die Brösel am Kuchenteller zu sehen, wenn man später Nachhause gekommen ist. Daher: Locken mit Versprechungen, eine lange Zunge machen, sozusagen. Dann würde meine Kontaktanzeige so lauten:
„Bin in anständigem Zustand, halbblind, seh aber wesentlich jünger aus, sonst keine großartigen Vorzüge. Komme beruflich aus der Verkaufs und Animationsbranche und bin zu meiner Schande auch noch vielseitig interessiert, ausser an Sport. Wirklich schlimm ist, dass ich keine Kinder mehr haben möchte und daher lieber Tiere mag.
Falls Du lieber Unbekannter, interssiert bist, denke ich über persönliche Veränderungen nach. Statt zwei Augenringen, einen am Finger, oder so.“

Zum Kuckuck

Zukunftskünder und Frühlingsbote, er sollte heute unser Land erreichen. Wenn ich Draussen bin, bin ich nicht so aufmerksam. Ich lausche nicht, ich höre einfach. Da hab ich das Gurren der Tauben schon mal mit dem Ruf des Kuckucks verwechselt. Dabei soll es im Volksmund heissen: Die Anzahl der gehörten Kuckucksrufe, sollen Symbol für der noch bevorstehenden Lebensjahre haben. OOH mein Gott, obwohl, wie sag ich immer:
„Viel wenig ist auch ein Viel“ 😉

Das Kinderlied spricht ja Bände

Ja mei, gurrgurr und kuckuckkuckuck, tss. Eine frühere Freundin, hat mich dann immer zsammgschissn: „Iiiiiingrid, aber das hört man doch. Iiiingrid, das hab ich dir doch schon mal gesagt. Iiiiingrid, das spricht man so nicht aus“ – Wir sehen uns nicht mehr. Geht nicht von mir aus, ausnahmsweise hatte mal eine anderer weniger Geduld als ich. Der Kuckuck betreibt „Brutparasitismus“ – er lässt seine Nachkommen von anderen aufziehen. Kommt erst, wenn das Nest der anderen schon fertig ist. Diese Methode funktioniert auch gut in den Medien. Einer hat eine Idee, ein anderer greift sie auf und macht leicht verändert, was „eEgenes“ draus. Hmmm. „Wettbewerbstechnisch“ bin ich nicht so ambitioniert, ich bin für Gemeinsamkeiten, weil gemeinsam kann man mehr, finde ich.

Mein Schirm ist blau

Der Langstreckenzieher

Was macht der zum Kuckuck und hauptsächlich Nachts? In der griechischen Mythologie ist der Kuckuck mit der Mondgöttin Hera verbunden. Weil Zeus, der Hund sich in einen solchen verwandelt hat. Im übrigen, bei allen Frauen, hat er seine Wandlungsfähigkeit genützt. Bei mir braucht sich einer nicht „verzaubern“ mich holt der Kuckuck, weiß der Geier warum. Im Vogelbuch der Tibeter ist der Vogel eine verhüllte Erscheinung des „Erlösers“. „Erlöst hat mich noch keiner“ aber eines mach ich immer noch: Um diese Zeit hab ich immer Kleingeld in der Jackentasche und wenn ich den Kuckuck rufen hör, dann klimpere ich mit den Münzen. Du hast es erraten, geholfen hat es bis jetzt noch nie. Wahrscheinlich hör ich immer noch die Taube.

Die Seele kommt ins Gsicht

Nachdem ich jetzt weiß, was meine Seele wiegen könnte, schau i mir mein Gsicht mal an. Es ist mittlerweile das Einzige, das ich gezwungenermaßen nicht verhülle. Mein Spiegelbild zeigt mir, wie ich im Leben mit: Liebe, Freude, Reue, Stress, Wut und Trauer umgegangen bin. Ich habe viel kommen sehn und viel wieder gehen lassen. Der morgendliche Blick hinein, macht mir nicht viel aus, obwohl, erschrecken tu ich mich manchmal schon: Wo ist das alles hin? Gottseidank nicht über Nacht, obwohl es mir so vorkommt.

Na dann, Prost

Ab 30ig ändert sich das Gsicht

Oder: „Mit Fünfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient.“ Die kleinen Dippel am Kinn, Nasolabial, Lippenfältschen usw. Da steh ich mal morgens vorm Spiegel, zack: Zwei Dippel am Kinn? Kontrolle mit dem Finger, tut nicht weh. Tha! 46 Jahre und von da an kontinuierlich, alle Sieben Jahre einen Schub. Bis zum Nächsten hab ich noch drei Jahre, uff. Ganz interessant dazu:„Das Gesicht – ein Buch des Lebens“

Alter Schwede

25 Gesichtsmuskeln zum Lachen

Davon betätige ich meiner Meinung nach alle. Die anderen lass ich rumhängen. Nona! Die Zornesfalte auf der Stirn, ist mir erspart geblieben, bei mir sinds die Lachfalten und die Schlupflider. Die jetzt auch noch, von den herabsinkenden Augenbrauen erdrückt werden = „Sehschlitze“ – Nur die Ohren bleiben immer am selben Platz, sie bilden die Konstante im Gsicht. Jaja, den Unsinn hab ich auch gehört: Die Ohren und die Nase wachsen ein Leben lang, stimmt nicht! Nur der Kopf schrumpft!

Hello Alter, Grüßgott senile Bettflucht

Die mimische Durchgeistung mit Fünfzig

Die Intelligenz im Antlitz ist Gottseidank nicht zu erkennen, oder doch? Mehr als Kleidung und Gesten, zeigt es wer Du bist. Hmm, das Fettgewebe der Lippen rutscht ins Doppelkinn, daraus folgt der sogenannte Truthahnhals. Ich nehm es nicht persönlich, betrifft sowieso alle, denn: „Auch deine Feinde werden älter“ 🙂
Achtung! Nur Schauspielerinnen nicht: Sie rauchen und trinken nicht, haben solide Beziehungen, eine gute Ausbildung und kompetenten Umgang mit Stress und Problemen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
Meine Philosophie ist einfach: Dazulernen, lieben, beweglich bleiben und manchmal auch nachgeben können.
Gefunden hab ich diesen Artikel durch meine Suche bei Google mit: „Die Seele kommt ins Gsicht“- da bin ich dann hängenblieben.

Wenn sich Bauch und Hirn verkrampft

Wenns beruflich und privat gleichzeitig zwickt. Dir alles über den Kopf wächst, Du nix mehr sehen und hören willst. Alles kränkt und ärgert, sodass Du nichts mehr geben willst, beziehungsweise geben kannst. Ich hatte im Leben oft Situationen, in denen ich nicht mehr ein, noch aus wusste. Mich in die Ecke getrieben fühlte und die Erwartungen an mich, nicht mehr erfüllen konnte. Heute, lebe ich diese Fünfpunkte-Formel, die mich davon abhalten, wieder in eine solche „Endlosschleife“ zu geraten.

So gehts nicht weiter, aber anders

Stelle Dir diese fünf Fragen

Dr. Eckhart von Hirschausen bringt es tätsächlich auf den Punkt. Ob er solche Phasen im Leben selber durchlebt hat, weiß ich nicht. Bei ihm schaut ja alles so locker aus. Siehst Du, bei mir auch. Es ist aber nicht immer locker. Heute hat bei mir natürlich vieles eine andere Priorität, dennoch wäre ich damals mit diesen fünf Punkten schon gut gefahren. Damals hab ich unbewusst, doch genau so Entscheidungen getroffen. Für mich sind sie Metapher.

Halt einfach den Kopf oben

Bei Double Trouble stelle Dir diese Fragen

  1. Bin ich in Lebensgefahr?
  2. Ist jemand anderer in Lebensgefahr?
  3. Wie wichtig ist es, wenn ich nicht mehr lange zu leben hätte?
  4. Wie könntest Du das Problem einem Vierjährigen erklären und wenn er das nicht versteht, wer hat recht?
  5. Wenn Du dir vorstellen kannst, in einem Jahr darüber zu lachen, warum nicht jetzt?
Ahhh, jetzt hast Du´s begriffen

Stress nimmt Dir das Mitgefühl

Das nämlich, hat ja der andere auch. Heute lass ich mich nicht mehr stressen, ärgern ja, das kann man mich noch. Dann stell ich mir die obigen Fragen und handle, je nachdem, was mir gerade guttun würde. Ich mag keine Situationen in denen Missstimmung herrscht, deswegen versuche ich so schnell wie möglich den Umstand in den Griff zu bekommen, indem ich ihn „entschärfe“. Ein Fahrwasser, das grade wieder versucht, mich aus dem „Fluss“ zu bekommen, hat keine Chance mehr. Es ist keine Floskel, es stimmt:
Kein Problem ist so groß, um es nicht in den Griff zu bekommen, mit oder ohne Hilfe.

Shit Happens loose