Es werde Licht

Bei 100 Milliarden und mehr Nervenzellen, sind einige überfordert. Das HIRN! Ein muskelähnliches Organ, dass zu wenig benutzt und trainiert wird, verkümmert. Menschen mit einem anspruchsvollen Job oder Hobbys die begeistern, haben kein Problem damit. Sie sind neuem gegenüber aufgeschlossener und unternehmen mehr. Lassen sich nicht von der Glotze hypnotisieren, doch das Hirn liebt leider auch schlechte Gewohnheiten, im Oberstübchen wird halt anders gearbeitet.

Ökonomisch und nicht verschwenderisch

Vergisst du manchmal das Licht abzudrehen? Das muss nicht am Alter liegen. Meine Schwiegermutter war ein Pflegefall und ich, damals keine Dreißig, hab sie dennoch des Öfteren am Klo vergessen. Ich musste mich Wochentags um sie kümmern, am Wochenende war ihre Tochter da. Da kam es vor, dass ich Montags, unkonzentriert und mit anderem beschäftigt war. Ups. Ein etwas komischer Vergleich und für andere vielleicht witzig. Bei allen Tätigkeiten, die man schon Jahrelang gemacht hat, schleicht sich „Vergesslichkeit“ ein, weil man nebenbei zu viel tut. Multitasking ist nichts, wenn man für Menschen verantwortlich ist. Gleichgewicht, Reaktion und Koordination, auch ein wichtiges Repertoire, um Unfällen präventiv entgegenzuwirken.

Das Hirn liebt Happy End´s –

Freundliche Gesichter und Geschichten. Das Motivationssystem schaltet ab, wenn keine Chance auf Zuwendung oder Lob besteht. Unser Hirn springt aber bei Anerkennung sofort an, Lob, Neues, Liebe und Spiel! Darum immer ein wenig „Kindskopf“ bleiben, Spielen hält jung und ist kurzweilig. Hierbei kann man nur gewinnen, nämlich: Die Aussicht auf geistige Beweglichkeit. Den Ausgleich zum Alltag und die vielgesuchte Entspannung durch: Abschalten.

Nach Temperament und Laune

Spielen ist nicht „kindisch“ sondern kreativ und mit den Worten Friedrich Schillers: „nur da ganz Mensch“. Mit solchen Aktivitäten wird das Oberstübchen beschäftigt. Durch langjährige Erfahrungen als Wanderführerin und Animateurin, konnte ich feststellen, wie beliebt Spiele bei Erwachsenen sind. Sie werden zugänglicher, unbeschwerter, zufriedener und schauen auch so drein. Wenn du sehen willst, wie es ist: bewegend-begeisternd, mit der Gruppe zu agieren, dann geh mal mit beim
„Walnusswandern“„gehen und gehen lassen“ oder „Lach-Wandern“ – ein kleiner Teil der Angebote.

Ein Wettbewerb der anderen Art: „Radrennen“ am Hongar

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