Unsere größten Felsen im Leben sind unsere Gewohnheiten, deshalb sollten wir unsere Willenskraft trainieren. „Ist das überhaupt möglich?“ Prof. Dr. Manfred Spitzer empfiehlt hier die „sanfte“ Strategie:
Selbstkontrolle im Alltag und Prioritäten – durch „NEIN“ sagen setzen!
Das fängt natürlich bei Arbeiten an, die in einen „Gefallen“ verpackt sind, weil sie einem oft die Pausen nehmen. Man sollte sie von Anfang an ablehnen, weil sie meist überstrapazieren und einem den Schlaf rauben. Nur damit, wird man klarer denken und entscheiden können.
Einer, der „immer mehr will“, bei dem wird der „Wille“ müde„, weshalb er irgendwann auch schlapp macht. Ergo:
Vom „Du musst, zum Du darfst“
– das entspannt. Zeit nehmen für routinierte Abläufe hält einen bei Laune, beruflich und privat. Jaja, Papier ist geduldig, denn was hilft es, wenn sich der Wille dazu, von Provinzmadame ständig subtrahiert?
Sie viel zu schnell müde wird, weil es mit der Kraft nicht mehr weit her ist? (Das betrifft sicher nicht nur ihre Altersklasse)
Wenn sie es nicht mal schafft, Küche und Bad sauber zu halten, wie sollte sie von heut auf Morgen – die ganze Wohnung putzen? Spätestens nach einer Stunde, würde sich die Motivation dazu – vertschüssen.
Tja, Willenskraft trainieren erfordert Selbstkontrolle und da:
„Fehlt es uns vor allem dort, wo es am Wollen fehlt“ – Ernst Ferstl
Gewohnheiten spielen eine große Rolle
Tja, früher schwang Provinzmadame jeden Freitag den Putzeimer. Doch dann änderten sich die Arbeitszeiten, wodurch ihrer Routine unterbrochen wurde. Pech, denn gerade Rituale – steigern die Willens- und Muskelkraft.
Ob auch hier „Babyschritte“ weiterhelfen?
Nur würde sie damit keine große Wirkung erzielen. Klar könnte sie täglich zehn Minuten Regale abstauben und den Zeitaufwand damit mildern, aber der Hausputz, würde dann erst recht zum Perpetuum-Mobile.
Ergo: Internet-Recherche! Laut Focus Schule ist es möglich – sein „Willens-Training“ in den Alltag einzubauen, indem wir mit simplen Ausführungen wie: gerades Sitzen,
Schimpfwörter verkneifen,
oder die Computermaus* mit der schwächeren Hand führen,
die Willenskraft steigern.
Pfff* – den Part kann Provinzmadame vergessen, alleine diese Zeremonien, würden eher einen Wutanfall verursachen, als ihre Willenskraft stärken.
Aus Ernst – Spaß machen – das klingt gut
Immerhin sollte das – was man sich abgewöhnen will, nicht mehr Spaß machen, als das – was man stattdessen tun will.
Da hamas wieder, leider macht Provinzmadame aber alles andere mehr Spaß, als das, ihre Wohnung zu putzen, oder das Auto.
Also, welche Methode wäre für sie die beste?
Das versucht sie herauszufinden, doch ihr Drang sich zu erneuern um daran zu wachsen, verhindert das ständig.
Sie ist halt eine Träumerin und Abenteurerin der Seele, die in jedem Sonnenstrahl eine Möglichkeit sieht und nicht den Staub auf der Fensterbank.
Es müsste daher etwas sein, wobei sie ihre Rituale ausleben kann.
Etwas anderes, als mit dem Staubwedel wieder alles aufzuwirbeln, um nach fünf Minuten dasselbe Ergebnis zu sehen.
Vielleicht hat KI eine Lösung?
KI soll doch auf alles eine Antwort haben, also „klopfte“ sie bei Chatgpt an:
„Wie schaffe ich es, meine Wohnung regelmäßig auf Vordermann zu bringen?“
KI – Antwort:
Wenn du Schwierigkeiten hast, die Reinigungsaufgaben alleine zu bewältigen, scheue dich nicht, Hilfe von Familienmitgliedern oder Mitbewohnern anzufordern. Gemeinsam ist die Arbeit schneller erledigt, weil man sich gegenseitig motivieren kann.
Dieser Vorschlag verursachte erst mal einen Lachanfall, denn:
„Selbst wenn sie eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren – und aus ihren Familienmitgliedern keine Putzhilfen!
Nun hat sie aber doch noch eine Strategie gefunden:
„Vieles so machen, dass man erst gar nicht scheitern kann.“
Das baut Selbstvertrauen auf und stärkt den Willen, für eine nachhaltige Gewohnheitsbasis. Wie soll das zum Hausputz passen?
Ganz einfach, sie predigt doch immer die Strategie der kleinen Schritte und auch da, hatte KI den Vogel abgeschossen:
1. „Wische heute nur 1 Regal ab.“
2. „Räume genau 3 Dinge vom Tisch weg.“
3. „Sauge 1 Quadratmeter Teppich.“


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