Stoak wie a Felsen?

Muskel- und Willenskraft haben ihre Grenzen. Frau Gertrudes Wille, die Wohnung aufzuräumen sollte daher trainiert werden. Die letzten Jahre subtrahiert er sich nämlich ständig, selbständig. Mit ihrer Muskelkraft ist´s auch nicht weit her, aber das, betrifft ja nicht nur ihre Altersklasse. Also, Willenskraft trainieren?
„Von immer mehr wollen“ wird der „Wille“ müde“ und das macht schlapp. Dazu sind Pausen wichtig, dann wird er nicht überstrapaziert. Also Prioritäten setzen und mal NEIN sagen. Hierbei empfiehlt Prof. Dr.Dr. Manfred Spitzer die „sanfte“ Strategie: Selbstkontrolle mit Alltäglichem stärken.
Ausreichend Schlaf, denn nur ausgeschlafen kann man klar denken und auch entscheiden. Zeit nehmen für Regelmäßigkeiten, egal wofür, das lässt einen vieles entspannter sehen.

Vom du musst, zum du darfst

Wenn Frau Gertrude es grade mal schafft Küche und Bad sauber zu halten, wird sie nicht von heut auf Morgen die ganze Wohnung putzen können. Nach einer Stunde, würde sich Motivation und der Wille dazu vertschüssen. Gewohnheit spielt eine große Rolle, Muskel und Willenskraft kann man leider nicht bei Dingen trainieren, die man regelmäßig tut. Dazu muss etwas anderes her, das wäre wie beim Zähneputzen und Duschen, nur Zahnpasta und Duschgel weglassen.

Kleine Schritte, große Wirkung

Denn: „Viel Wenig, macht ein Viel“ – besonders im Alltag. Da können zehn Minuten Regale abstauben, auch eine Trainingseinheit sein.
Mit Ritualen, Willenskraft und Muskelkraft steigern, das kann auch mit „Training“ im Job und Alltag gelingen, wie Focus Schule weiß:
Simple Ausführungen wie: gerades Sitzen, Schimpfwörter verkneifen, die Computermaus mit der schwächeren Hand führen, das allein, kann die Willenskraft steigern. Eine Gewohnheit durch eine andere ersetzen erfordert viel Selbstkontrolle.
„An Zeit fehlt es uns vor allem dort, wo es uns am Wollen fehlt“
Ernst Ferstl

Erst wenn´s Spaß macht, wird´s ernst

Das was man sich abgewöhnen will, sollte nicht mehr Spaß machen als das, was man in Zukunft machen will.
Frau Gertrude macht es sich nicht einfach, sie geht Gewohnheiten gewöhnlich aus dem Weg, denn sie weiß:
„Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren“ – Franz Josef Strauß

Gewohnheitsflüchtling

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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