Die unbewegte Frau

Hat dich dein Fitness-App schon mal gefragt, wann dein letzter Inhalatorgebrauch war? Mich schon, letztes Jahr, in der „C – Phase“. Egal was andere davon halten: Ich habs genossen, kein Schmäh. Noch Heute lege ich ab und zu einen C – Tag ein. Igel mich ein und mach auf „Drei Affen“ – nix hören, nix sehen, nix reden. Noch nie im Leben hab ich entspanntere Phasen erlebt als hier: Einfach nix zu müssen. Das ist Erholung pur.

Das darfst du nicht tun

Alles worauf ich geschworen hab: Mountainbiken, Wandern, Wirtshaussitzen und Urlaub machen, und? Mich hats nicht verändert, im Gegenteil, jetzt steh ich dazu: „Heut bin ich eine unbewegte Frau“. Nein, nein, nicht unbeweglich, nur Bewegung nach Gefühl. Der Körper zeigt mir, ob er will oder nicht, oder besser kann oder nicht. Wenn ich beim Aussteigen aus dem Auto schon einen undefinierbaren Laut von mir gebe, werde ich kaum zwei Mal den Vierten Stock hochsprinten.

Horch, horch, was kommt von Draussen rein?

Das Neueste muss ja nicht das Beste für dich sein. Fühlst Du überhaupt noch was? Information von Innen, auf die man hören sollte. Den Waschbrettbauch und glatte Haut haben fast alle mit Zwanzig. Jetzt, um die Sechzig zählt was man tun kann um fit zu bleiben. Wir besitzen doch „Körperintelligenz“, wir, die Empathie noch mit dem Löffel gegessen haben. Die kann man mit 16/8 nicht füttern.

Intuitive Ernährung und bewegung

Wenn Du spürst, was dein Körper braucht, danach isst und bewegst, dann kannst man im Gleichklang leben. Wer sich zwingen muss, ab 18:00 Uhr nix mehr zu essen, sollte es bleiben lassen. Hungerattacken ab 22:00 Uhr wären an der Tagesordnung. Ich hab das Glück, oder Pech, ab 16:00 Uhr nix mehr Essen zu können. Tu ich es, büße ich es am Morgen danach. Mit aufgeblähten Magen und das Gefühl einen Medizinball verschluckt zu haben werde ich wach. O.K. – dafür schmeckt das Mittagessen dreimal so gut. Und sonst? Sollte ich rein geistige Erschöpfung spüren, dann, weil wieder mal keiner auf den Punkt kommen kann.
Dann, ja dann, kann ich es körperlich, Gottseidank noch ausgleichen.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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