Verspielte habens leichter

Verspieltheit ist etwas wunderbares und erwachsen sollte man diese Neigung positiv nutzen. Spielen erleichtert andere Perspektiven einzunehmen und monotonen Aufgaben Spaß abzugewinnen. Nicht die Verspieltheit mit situativem Humor oder einer Meisterschaft in Solitär. In einer Studie haben 3000 Erwachsene an einer Umfrage teilgenommen, dabei wurden vier Verspieltheitstypen heraus gefiltert.
Man bräuchte einen neuen Begriff, betonen Wissenschafter aus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

spielen
„Schifferlbauen“ um Arbeitsabläufe zu koordinieren

Welcher Spieltyp bist Du?

Ein Mensch der gerne herumalbert, hat eine andere Verspieltheit.
Ein leichtherzig Verspielter, betrachtet das ganze Leben als Spiel.
Der intellektuell Verspielte, befasst sich gerne mit kreativen Ideen.
Der Neugierige fokussiert sich auf die Umwelt und kann sich schon an kleinen Beobachtungen amüsieren. Spielen ist nicht kindisch! Es entstresst und hat mit einer infantilen Lebenseinstellung nix zu tun. Im Gegenteil, es hilft im Alltag wie im Berufsleben. Bei Lösungen von Problemen, können Verspielte leichter die Perspektive wechseln. Es gelingt ihnen eher, neue und ungewöhnliche Lösungen zu finden. Spiele, die einen Erwachsenen in Bewegung bringen, haben die Eigenschaft neu Erlerntes besser zu automatisieren und sich zu merken.

Spielen gleich Gehirntraining?

Denkprozesse und motorische Fähigkeiten erhalten, vor allem Konzentration und Merkfähigkeit. Soziale Kontakte festigen oder sogar einen Partner finden. Spiel und Bewegung, eine Kombination die unser Hirn liebt. Es ist wurscht, falls die Übung nicht so ausschaut, wie von der seit fünfzig Jahren ausführenden Vorturnerin. Es gibt Videos von mir zum zerkugeln, ja fast zum Totlachen. Fast 😉

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Beim Hongarrennen, in jeder Kehre eine Aufgabe zu erledigen

Wie läuft eine Veranstaltung ab

Um „Schüchternen“ die Scheu zu nehmen, gibts ein besonderes Kennenlernspiel. „Singles“ beim Singlewandern haben es geliebt. Allen voran Pädagoginnen und „Kindergartengärtnerinnen“, sie haben viel „mitgenommen“. In kleinen Pausen werden bestimmte Fähigkeiten abgerufen. Unterhaltung hat immer Vorrang und das geschieht am besten in der „Gruppe“. Daher finden Wanderungen und Workshops bei mir erst ab 6 Anmeldungen statt.
So wirds ein merkwürdig-merkbarer Nachmittag mit Wiederholungswert.

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