Verspielte habens leichter

Spielen ist nicht kindisch, im Gegenteil, es entstresst und hat mit einer infantilen Lebenseinstellung nix zu tun. Verspielte finden auch schneller Lösungen für Probleme, können die Perspektive leichter wechseln. Ihnen gelingt es eher, neue und ungewöhnliche Chancen zu sehen. Verspieltheit ist etwas wunderbares und diese Neigung sollten wir positiv nutzen. Spielen, erleichtert monotonen Aufgaben Spaß abzugewinnen. Mit situativem Humor und keiner Meisterschaft in Solitär. Spiele bringen in Bewegung, lassen neu Erlerntes besser merken und soziale Kontakte festigen.

Welcher Spieltyp bist Du?

In einer Studie mit 3000 Erwachsenen wurden unter anderem diese „Spieltypen“ herausgefiltert.
Ein leichtherzig Verspielter, sieht das ganze Leben als Spiel.
Der intellektuell Verspielte, befasst sich gerne mit kreativen Ideen und
der Neugierige, fokussiert sich mehr auf die Umwelt und kann sich an kleinen Beobachtungen amüsieren. Spielen ist Gehirntraining, enthält Denkprozesse und trainiert motorische Fähigkeiten, vor allem Konzentration und Merkfähigkeit.

Spiel und Bewegung, eine Kombination die unser Hirn liebt

Spielwissenschaft: Was für den Bäcker Berufsarbeit, für die Mutter unliebsame Hausarbeit darstellt (Backen, Kochen, Kleinkinder betreuen), ist für Kinder Spiel.
Ein besonderes Spiel für Erwachsene ist „Walnusswandern“. Hierbei ist Koordination und Fehlertoleranz gefragt. In vielen Gruppen, die Frau Gertrude betreute, waren Pädagoginnen und „Kindergartengärtnerinnen“, die viel „mitgenommen“ haben.
Auch der Erwachsene lernt im Spiel dazu, außerdem lockert es angespannte Situationen auf und erleichtert das Kennenlernen. „Finde deinen Farbpartner“

Zweckfreies und zweckgerichtetes Spiel

Die Spielwissenschaft unterscheidet zwischen Spielen, die einem spontanen Impuls nach spielerischer Betätigung folgen und Spielen, die einer bestimmten Zwecksetzung außerhalb des Spiels dienen. Wolfgang Einsiedler:
Das Spiel der Kinder. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels. Bad Heilbrunn 3. Auflage 1999.
Meist wird die Attraktivität des Spiels für pädagogische, didaktische oder therapeutische Absichten angewandt und findet sich entsprechend vornehmlich in Bildungseinrichtungen, Rehabilitationszentren oder Alten- und Behindertenbetreuung.
Spielen zur Konfliktbewältigung und Problemlösung, um Verspannungen und Stress abzubauen.


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Comments

Eine Antwort zu „Verspielte habens leichter”.

  1. Avatar von Barbaras – Rhabarber Bar – bewegend-begeistern am Attersee

    […] „Dein Name ist kein Schicksal“ – Persönlichkeit und Lebenseinstellung. Komm mit, wir finden es […]

    Like

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