Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

Pixaby Singapur cegoh

Die „Löffelliste“ – eine Liste, die Dinge aufzählt, die man erlebt haben sollte oder noch will, bevor den oben genannten abgibt. Aus einem Film, der nicht nur mich, gleichzeitig zum Lachen und Weinen gebracht hat. Was will ich eigentlich noch? Ich hab fast alles so gemacht, wie ich es wollte, wozu brauch ich so eine Liste? Im übrigen hab ich das erste mal von so einer Liste mit Ende zwanzig gehört. In einer Frauenzeitschrift stand:
„100 Dinge, die du bis Dreissig erlebt haben solltest“. Mann o Mann, da war ich verheiratet und hatte eine kleine Tochter.

Ob da noch was geht?


Meine Hitlist gabs schon im Dezember

Wenn ich die vergleiche, stimme ich mit mir selbst, ziemlich oft überein 🙂 Ich bin ein paar „Bucket -Listen“ durchgegangen, die mir sehr langweilig erschienen, viele wollten das gleiche.
Also Vergleich :
1. Keine Regeln: Alles erlaubt was das Herz und die Börse erlaubt 🙂
2.Einmal – alle Sieben Weltwunder besuchen
3.Ein Buch schreiben mit dem Titel: „Das hättest nicht gedacht, gel“ 😉
4.EXITE the Room in Salzburg erleben
5.Paintball spielen
6.Ein Tattoo stechen lassen. Da wähl ich meinen rechten Ringfinger, bätsch!
7.Mit der größten Achterbahn der Welt fahren, JUHUUUUUIIIIIIIIII
8.First Class fliegen 🙂
9.Meine Unterschrift, mit einem goldenen Kugelschreiber hinfetzen 🙂 10.Einmal so lange in der Südsee bleiben können, bis es mich langweilt
11.Meine Träume analysieren lassen – oder lieber doch nicht
12.Ein Speed-Dating mitmachen – Heia – SAFARI

Pixabay skeeze

Träume oder kann ich sie noch erleben“?

Ich bin durch und durch zufrieden. Vielleicht sind Zwei, Drei „Wünsche“ auch nicht wirklich ernst gemeint, aber amüsant es zu lesen. Was mir am besten daran gefällt ist: Ich kann sie mir alle selbst erfüllen 🙂
Wenn ihr jetzt bei Herrn Google „Löffel-Liste“ oder „Bucket-List“ eingebt, werdet ihr Euch wundern, welch banale Wünsche viel eigentlich haben.
PS: Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Ich bin darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, wenn ich tot bin. Aber ich bin nicht darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, solange ich noch lebe“ ❤

4 Gedanken zu “Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

  1. Hallo Sabine,
    Danke für Deinen Kommentar. Wie sollen denn andere wissen, beziehungsweise „Jüngere“ wie wir „drauf sind“ 🙂 WIR wollen ja zeigen, „vorleben“, das gar nichts schlimm ist,am „Altern“. Im Gegenteil, ich finde es schön, immer ein Jahr älter werden zu können.Ob mit oder ohne abgehakter Liste, ich seh das alles auch nicht so eng 😉
    lg ingrid

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  2. Bei all diesen Bucket-LIsten habe ich immer den Eindruck, dass die hauptsächlich von sehr jungen Leuten geschrieben werden. In einem gewissen Alter hat man ja immer das Gefühl, dass man was verpasst.
    Heute denke ich, dass wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte, ich das tun werde. Und das ich schon ganz viele Achterbahnen gefahren bin und jetzt zu viel Respekt vor meinem Rücken habe. Ich würde gerne mal nach Neuseeland fahren, wenn es aber nicht klappt, ist das auch kein Weltuntergang.
    Im Moment beschäftige ich mich lieber mit Listen, wie „Ich bin zu alt für diesen Scheiß!“ und habe auch schon eine solche veröffentlicht.
    Aus Spaß und ohne Bucket oder Löffel. Und dabei hatte ich ein Gefühl der Erleichterung und Jugendlichkeit.
    LG
    Sabienes

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