Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Grund, warum viele eine „Löffelliste“ machen. Etwas erleben, bevor sie den genannten abgeben. Jack Nicholson und Morgan Freeman, brachten mich zum Lachen und Weinen gleichzeitig. Mein Lieblingszitat daraus:
„Ich bin darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, wenn ich tot bin. Aber ich bin nicht darauf vorbereitet ohne Euch zu leben, solange ich noch lebe“ ❤
Ende Zwanzig hab ich in einer Zeitschrift gelesen:
„100 Dinge, die man erleben sollte, bevor man Dreißig ist“. Da hab ich noch heute nicht mal zehn davon.

Also, eine Hitliste Machen

Das, was mein Herz wünscht und Börserl erlaubt. Keines der Sieben Weltwunder ist dabei. Meine persönlichen waren bisher:
Das Riesenrad in Wien, der Hippie Markt auf Ibiza und ein Ausflug mit dem Fußballclub „FCGP“ nach Südtirol.
Ich hätte schon eine Idee für meine Liste:
Einmal Business Class fliegen
Meine Unterschrift mit dem goldenen Kuli in Dubai hinfetzen.
So lange in der Südsee bleiben, bis es mich langweilt.
Paintball wär noch offen, aber keiner will mit. Schade, wen sollt ich dann abschießen?
Ich überlege noch Meine Träume analysieren zu lassen oder ein Speed-Dating – a la Heia – SAFARI auszuprobieren.
EXITE the Room in Salzburg kann ich schon abhaken.
Ein Tattoo am rechten Ringfinger, ätsch,
Mit der größten Achterbahn der Welt fahren, yes! JUHUI

Was noch?

Jonglieren können, aber eher werde ich ein vierblättriges Kleeblatt finden. Diese Liste geh ich immer wieder durch. Mach ein Sternchen, sollte ich etwas abhaken können. Versuche sie „abzuleben“ und wenn nicht, ist es auch egal. Was ich nicht aufgeschrieben habe, mich aber glücklich macht, nicht als Selbstverständlichkeit sehen.
Das Allerbeste sollte noch kommen: Ein Buch, Aus dem Leben der: „Provinz-Madame – Parampampam“.

Wenn man viel erlebt, ist man glücklicher?

Freunde sind mit dem Oldtimer durch Kubas Hauptstadt gefahren. Andere, haben den Sonnenaufgang am Grand Canyon erlebt, waren in Las Vegas und verbringen alle zwei Jahre, drei Wochen auf den Malediven. Haben die ganze Welt gesehen und freuen sich immer wieder aufs „Nachhause“ kommen.
Das zählt, zufrieden sein, mit dem was man hat und nicht Dingen hinterherhecheln, die unerreichbar sind.
Ich bin schon mit einem dreiblättrigen Kleeblatt zufrieden und ein Regenbogen macht mir auch Freude. Sollte ich richtig viel Kohle haben, werde ich Schlohwittchen spielen und mich mit „Titos Ex Flieger“ über die Salzkammergut-Seen fliegen lassen 😉


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

5 Kommentare zu „Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

  1. Hallo Sabine,
    Danke für Deinen Kommentar. Wie sollen denn andere wissen, beziehungsweise „Jüngere“ wie wir „drauf sind“ 🙂 WIR wollen ja zeigen, „vorleben“, das gar nichts schlimm ist,am „Altern“. Im Gegenteil, ich finde es schön, immer ein Jahr älter werden zu können.Ob mit oder ohne abgehakter Liste, ich seh das alles auch nicht so eng 😉
    lg ingrid

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  2. Bei all diesen Bucket-LIsten habe ich immer den Eindruck, dass die hauptsächlich von sehr jungen Leuten geschrieben werden. In einem gewissen Alter hat man ja immer das Gefühl, dass man was verpasst.
    Heute denke ich, dass wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte, ich das tun werde. Und das ich schon ganz viele Achterbahnen gefahren bin und jetzt zu viel Respekt vor meinem Rücken habe. Ich würde gerne mal nach Neuseeland fahren, wenn es aber nicht klappt, ist das auch kein Weltuntergang.
    Im Moment beschäftige ich mich lieber mit Listen, wie „Ich bin zu alt für diesen Scheiß!“ und habe auch schon eine solche veröffentlicht.
    Aus Spaß und ohne Bucket oder Löffel. Und dabei hatte ich ein Gefühl der Erleichterung und Jugendlichkeit.
    LG
    Sabienes

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