Hilft heut noch Plan B?

Eine aufgezwungene Veränderung ist keine Hilfe. Plan B von Provinzmadame versinkt heute im Chaos der Gedanken. Sie würde am liebsten auf und davon, am liebsten auf den Mond. Wenn sich alles weiterhin so aufschaukelt, haben wir alle dieselben Bedingungen. Muss man das akzeptieren, sich aber gleichzeitig fragen: MUSS die Betonung auf MUSS liegen? Da macht sich bei Frau Gertrude Stillstand im Oberstübchen breit. Jetzt wird ihr wieder klar was eine „Blockade“ ist.

Wie hilflos in den Wehen

Nein, kein komischer Vergleich, denn Frau MUSS da durch. Wenn der Schmerz schon unerträglich wird, dass Kind „muss“ raus. In eine Welt, die wie wir sehen, anscheinend nur mehr wirtschaftlich und militärisch regiert werden kann. Diplomatie ist nur mehr eine Farce, denn für die Hälfte der Menschheit heißt es schon lange nur mehr: überleben. Wie und wo soll das enden, wenn die Leidtragenden ständig Frauen und Kinder sind? Was soll sich Frau Gertrude denken? Menschen egal, Klima egal, Natur, sowieso? Diese Tatsachen verdrängen und nicht am Verzweifeln sein, da würde einem jegliche Empathie fehlen.

Beten allein, wird leider nicht helfen

Der Rat meines Onkels, Diakon: „Wenn du aufrichtig darum bittest, dann geschieht es auch„, ist fragwürdig. Denn, lieber Onkel, wissen das die anderen auch? Pläne für die Zukunft kann man grad vergessen und Plan B gleich mit. Eventuell in Plan C stecken und helfen wo man kann. Mit unterdrückten Tränen „Rotenasenlaune“ verbreiten. Sarkasmus hat schon unseren Müttern und Urgroßmüttern geholfen, daher: Jetzt erst recht!

Im Kopfkino wird sich die Geschichte wiederholen

Ein Szenario das alles andere für unannehmbar hält könnte sein:
„Kriege mögen die anderen führen, du, glückliches Österreich, heirate“.
Aufstieg der Habsburger durch erfolgreiche Heiratspolitik. Eine Regenbogenparade für Politiker. Es könnte ja alles nur Fassade sein? Dann wäre Kuppeln einen Versuch wert um Völker zu vereinen.
Mister Osten und Miss Westen die Gelegenheit geben, sich über Kurz oder Lang zu verlieben? Nein, hier muss der starke Mann markiert werden, der sich demonstrativ, nicht vom Tisch erhebt. Auf Macho macht, aber nicht um Frauen an den Herd zu hetzen, sondern seine Soldaten an die Front.

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