Grübel, grübel und studier…

„Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegengehen“ – kluger Spruch, Aristoteles Onassis. Nur, meins rennt mir davon, doch eine Frage der Herkunft? Wär ich anderswo zur Welt gekommen und wäre mein Vater oder Mutter reich gewesen? Wär ich Einzelkind geblieben wäre und hätte keine fünf Geschwister? Wenn mein Vater nicht gestorben wär, als ich grade mal Zehn Jahre war? Hätte ich dann die Möglichkeit bekommen zu studieren? Was wäre anders gelaufen? „Studieren können wir uns nicht leisten und betteln gehen wir nicht!“ Falscher Stolz meiner Mutter? Ich wollte als Kind schon „höher hinaus“, beruflich wie Privat. Weil ich mehr konnte, als täglich um Sechs aufstehen und nur am Fließband arbeiten.

Was ist das Richtige für mich?

Wo ist der Zipfel meines Erfolges? Gute Mitarbeiterführung und ein guter Lehrer, sind selten zu finden. Umsatz und Gewinn steht im Vordergrund. Der würde sich automatisch einstellen, wenn Mitarbeiter motiviert und zufrieden mit ihrem Gehalt sind. Profitgier, macht auch vor den Göttern in Weiß nicht halt. Das stelle sogar ich, mit meinem „unstudierten“ Hirn fest:
Tja, „Many, Many, Many – than come´s the Fanny?“

Wieso diese Gier nach Geld?

Beteuern doch alle: Geld ist nicht das Wichtigste. Wenn man nicht davon Leben muss. „Mit der vollen Hosn is guat stinga“.
Ob Otto- Normalverbraucher oder Akademiker, jeder hätte gerne mehr. Ist Unzufriedenheit eine Volkskrankheit? Die Wünsche werden größer und am Ende bleibt bei jedem das Glück auf der Strecke. Mit beiden Beinen mitten im Leben, freu ich mich über jeden Tag. Fahre keinen „Schlitten“ sondern ein „Schlagloch-Suchgerät“, hab gesunde Kinder und einen Job. Ist das kein Glück?

Viele Zweifel, was hab ich schon erreicht?

Ohne abgeschlossene Berufsausbildung, nichts dabei, was mich hätte „antreiben“ können. Die Liebe ist dazwischen gekommen und die war mir wichtiger. Heute ist Schreiben meine große Leidenschaft. Freue mich wenn Feedback kommt, wenn die Zeilen gelesen werden.
Da kann ich schon mal vor Freude einen Purzelbaum machen und das mit Sechzig 🙂

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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