Es wird Nacht Seniorina

Liebe Senioritas wir haben aber immer noch ein As im Ärmel ;-). Soll heißen, wir haben noch eine Sprache dazugelernt. Nämlich, nicht kommunizieren. Wir entdecken auch Sachen an uns, an die wir vorher nie gedacht oder geglaubt haben. Und wir spielen unsere Trümpfe gerne noch aus ;-).

Wir sind „Anfängerinnen in der Mitte des Lebens“, so nennt es Daniel Oliver Bachmann in einem seiner Bücher. Ja, weil wir begriffen haben, das der Weg nach vorne jetzt kürzer wird, als der hinter uns. Und darum wissen wir, das gewisse Dinge oder Menschen nicht zu ändern sind. Und da ist einer unserer Schwerpunkte: Wir können es laufen lassen.

Fisch schwimmt, Vogel fliegt, wir leben und lieben. Ahhh, die Liebe einer Frau ab fünfzig, ist entweder eine Katze oder ein Hund? Ja, auch. Die Liebe zu einem Menschen ist aber immer noch eine andere, und die Art sie zu leben auch. In den letzten Jahren ist es auch wesentlich leichter geworden für uns Weibis. Die meisten Männer sprechen jetzt auch noch weniger, eigentlich fast gar nix mehr mit uns. Das Ding in der Hand hält sie davon ab!

Nicht das jetzt unbedingt ein anderes Objekt der Begierde wichtiger ist, nein, nicht immer. Es sind für uns banale Dinge, die für die meisten Männer aber sehr wichtig sind, wie der Wetterbericht, Netatmo, Statistik der Finanzen, Gruppen Nachrichten, Swarm, wer checkt wo ein, oder ist schon da. Wer fährt den ersten Tesla in der Gruppe usw.
Sind doch sehr persönliche Sachen oder?

Jetzt brauchen wir nur mehr auf die Laute, oder besser gesagt auf die Blicke achten. Also: Blick aufs Weinglas wenn fast leer, nachschenken. Blick auf die Speisekarte, Hunger. Blick auf den Eingang, es kommt Wer. Blick auf  die Fernbedienung, umschalten lassen. Blick auf den Busen, nanana. Pupsen, Bauchweh. Rülpsen es hat geschmeckt.
Nasenbohren und Eierkratzen, naja, machen sie dann doch wenn sie alleine sind.

Wozu braucht Frau denn noch Unterhaltung? Wir haben ja Alle hoffentlich eine beste Freundin? Ich stelle mir da eher eine andere Frage. Was ist, wenn sie der totale Sprachverlust erreicht? Wie groß ist der Unterschied dann noch zu den  Plastikpuppen und den zukünftigen Gesellschaft´s Robotern?

Roboter die denken? Kann ich mir vorstellen. Roboter die fühlen? Das bezweifle ich, wo doch das Fühlen vom Unterbewusstsein gesteuert wird. Also, wie wollen die Wissenschafter und Informatiker ein Unterbewusstsein „installieren“ ???

Für alle die sich manchmal allein gelassen vorkommen oder keine Ansprache haben, gehen einfach mal mit bei der Wanderung zum Thema:

„Beziehung ohne Ton, doch gut?“

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