Richtig, danach süchtig?

Ja, das bin ich und zwar nach neuen Bewegungsmustern und Spielen. Deshalb macht mir Schlechtwetter auch nix aus. Im Gegenteil, an solchen Tagen nehme ich mir Zeit für Brainstorming und plane Dinge die mir Freude bereiten, Sachen, die meine Stimmung heben. Doch wie stets mit meinem eigenen Fitnesslevel? Tanzen, Seilspringen oder Hula Hoop? Fehlanzeige!

Denn: Das Springseil hängt seit Corona am Türstock und der Reifen lehnt zwischen Couch und Sideboard. Kann da noch eine Ausrede gelten:
Nein, denn jeder nimmt sich Zeit für das, was ihm wichtig ist!
Ergo, auch ich hab Motivation nötig! genauso wie Jack Nicholson in „Besser geht´s nicht“, der Liebesromane schreibt, aber keine Gefühle zulassen kann.

Bewegung muss Spaß machen

Deshalb schleppe ich mir garantiert nicht mit einem gequältem Gesichtsausdruck über den Asphalt. Mir zieht es die Mundwinkel sicher nicht nach unten, weil ich dem Frust die Stirn biete. Wenn ich Bewegung mache, sollte ein gutgelauntes Gesicht zu sehen sein, eines, bei dem sich sogar der Beckenboden wundert. Also: „ohhho, Sometimes, i get a good Feeling„.

Neulich sah ich wieder mal den Film Burlesque, „Yes, I´m a Good Girl“ – auch eine Möglichkeit fit zu bleiben. Immerhin hab ich ja stets Lust zu Tanzen. Also ran an die Wand! Doch alleine der Erstversuch scheiterte schon kläglich, tja, sexy schaut anders aus. Da müsste ich noch lange wippen, tippen und „kippen“, bis sich ihr Körper so elegant bewegen kann.
Ohne Schuhe funktioniert´s ja einiger Maßen, aber in High Heels, oh Gott.

AUS, AUS – das alles schaut nicht sehr animierend aus

Also weiter üben, üben und üben, von nix, kommt ja nix. Ich hab aber keine Duracel eingebaut und daher kein schlechtes Gewissen, öfter zu Pausieren. Die Frage ist nur wie lange, zwei Tage, eine Woche, oder gar länger?
Die Erfahrung zeigt, irgendwann meldet sich die Energie zurück und daher keine Gewissensbisse, sollte einen der Schweinehund noch eine zeit lang im Arm halten. Im Kopf haben wir es ja 😉

Mal ehrlich, klar kenn ich das auch, die umfunktionierte Kleiderablage im Schlafzimmer, der Ergometer oder Stepper und die Yogamatte, die auch eher als Bettvorleger benützt wird.
Leider ist auch meine Taktik mich zu aktivieren, seit neuestem wetterabhängig. Bei Schönwetter will ich raus und bei Schmuddelwetter, Bewegung nur gucken, etwa in Form von „Flashdance“ 😉

„Tja, Zuckerbrot ist eine Peitsche“ – Manfred Hinrich

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