Jojo, vadrah deine Augen

vielleicht findst a Hirn da hint. Nach einem Wochenende im Sommer, hat sich meine Meinung gegenüber den „Morgenländlern“generell geändert. Ich habe festgestellt, das „Arbeitsmoral und der Umgang mit fremden Eigentum“ eine andere Rolle spielt. Und darum, kann und will ich mit den meisten auch nicht mehr arbeiten! Geräte werden benutzt und einfach so wie sie sind, abgestellt. Ob das jetzt der Rasenmäher, der  Besen, der Kochtopf oder das Handtuch ist. Wo sie gehen und stehen bleibt alles liegen!!!!!! Von saubermachen rede ich gar nicht mehr.
Junge zeigt Zunge

 

Da fliegt mir doch das Blech weg!

Eine Megaparty fand statt. Who is Who aus Österreich. Da ich dieser Elitären Gesellschaft nicht angehöre, konnte ich auch nicht mitfeiern. Ich gehöre zu denen, die im Hintergrund aktiv sind, damit alles wie am Schnürchen läuft. Wie überall in der Gastronomie, wenig Bezahlung bringt wenig Leistung. Mit Erfahrung in Catering und Service sah ich das Unheil kommen. In der Küche: Zwei Dunkelhaarige mit aufgepimpten Nägeln, rasierten Brauen und einem Blick, der nur sagt: Was Sie wollen???
Erst mal wollten sie Handschuhe zum Schutz der Nägel und zweitens wussten sie nicht mal wie der Gläserspüler funktioniert. Die Tür offen, damit sie pö a pö die zurückkommenden Gläser gleich einräumen zu konnten. Hilfesuchend mit verzweifelten Gesten „das Wasser ist kalt“. Naja, „Auf und Zu“ machen ist ja schon eine Menge mehr Arbeit, oder? Der Spüler heizt aber nur bei geschlossener Tür!
Verrückte Ponys

 

Einer allein, kann gar net so deppert sein

Richtig, ein Zwilling. Blind wie ein Maulwurf und faul wie ein vom Baum gefallener Apfel. Sie standen wie Litfaßsäulen herum und bemühten  sich, nicht direkt im Weg zu stehen. Nicht mal dran denken einen „Sauren Radler“ zu bekommen, aber immer :“Jaja, das machen wir“. „Wo kriegt´s ihr nur die hübschen Burschen her?“ Gern gesprochener Satz der weiblichen VIP`s. In der Küche hörte ich nur:“ Ich bin guter persischer Koch“.
Anmerkung von mir: Den braucht owa bei uns kana!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Frau liegt im Gras

Der Tag danach:

Die Zwillinge sollten die Überreste der Party wegräumen. Stehtische verstauen, die restlichen Gläser einsammeln usw. Auf der Suche nach einem von Beiden, fand ich einen im weißen Festzelt am Smartphone fummeln, den anderen auf einer Sonnenliege vorm Haus entspannen. In der Küche noch immer Chaos. Keine einzige Silbergabel war im Haus!!!! Hausherrin samt Anhang fanden sie dann Gottseidank irgendwo zwischen den noch vorhandenen Essensresten und beim Leihgeschirr vom Catering. Gottseidank nicht im Müll. Da landete sowieso alles was sie nicht zuordnen konnten. (Der Koch wäre eine gute Idee gewesen)

Dirndl

Fazit: schön blöd

Ich bemitleide mich und ich bemitleide die ganze Gastronomie. Nicht nur wegen der personellen Misere, nein, weil sie immer noch so stur ist und meint, für a paar Zquetschte kommt das Kellnerlein freudig hergelaufen. Aber so ist es nicht:
Mit 1200 Euro kann keiner eine Familie ernähren.
Mit 1200 Euro kann man sich keine Tagesmutter leisten, die die Überstunden mitträgt. Mit 1200 Euro kann sich ein Single weder Auto noch Wohnung leisten.
Meine Problemlösung wäre: Die Wirte sollten weniger mit Schanigartengebühren, Registrierkassen und Raucherräumen sekkiert werden, sondern:
Eine humane Aushilfsregelung würde Wirt und Service Vorteile bringen. Und das sind ja dann zwei Fliegen mit einer Klappe, oder 😉

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