„Jojo, vadrah deine Augen, vielleicht,

findst a Hirn do hint“. Jaja, „wer mit Bananen zahlt, bekommt Affen zur Arbeit“ oder Schlümpfe Namens: Fauli. PARTYTIME der „HauteVolee“, nur leider fehlt die arbeitende Schicht. Warum nur, wundern sich viele Gastronomen? Na mit Netto EUR 1.500,-, kann keiner die Familie ernähren. Sich keine Tagesmutter leisten und dabei noch Überstunden machen. Nicht mal als Single, reicht es für Auto und Wohnung. Obwohl, es gibt welche, denen sollte man wirklich Bananen geben. Auf den ersten Blick erkenne ich, ob jemand für den Job geeignet ist oder nicht. Doch, ich habe Mitleid mit den Gastronomen, nicht nur wegen der personellen Misere, sondern weil viele auch noch stur der Meinung sind, „für a paar Zquetschte“ kriegens einen Profi.

Ein Zwilling kommt selten allein

Zwei Bewerberinnen, dunkelhaarig, mit Migrationshintergrund. Mein Blick auf die Nägel sagt mir, dass sie wahrscheinlich die selbe Designerin haben. „Microblading“ und einen Ausdruck im Gesicht, der dahinter, nicht viel vermuten lässt. Ich habs gewusst, angekommen in der Küche stehens Beide da und wollen ohne Handschuhe nicht anfangen: ALARM. Sogar für den Gläserspüler habens eine „Einschulung“ gebraucht.
Kopfschüttel, wozu, Hebel rauf für Auf und Hebel runter für ZU. Wie heisst es so schön: In der Not, frisst der Teufel die Fliegen. Die „richtigen“ Zwillinge, männlich, sollten leere Gläser auffüllen und nach der Party, Bänke, Tische, Überreste, Stehtische, restliche Gläser und Besteck wegräumen.

Fazit: Schön blöd

Blind wie ein Maulwurf und faul, wie ein Apfel, der schon lange vom Baum gefallen ist. Mehr fällt mir dazu net ein. Die beiden standen wie Litfaßsäulen im Garten herum, dekorativ und bemüht, nicht im Weg zu stehen.
„Wo kriegt´s ihr nur die hübschen Burschen her?“ fragten die feinen Damen der Gesellschaft. Weibliche VIP`s, die „überstandig“ und untervögelt wirkten. In der Küche verspricht ein „Helper“ mit stolz geschwellter Brust:
Ich bin guter persischer Koch, ich kann auch Haare schneiden“.
Des braucht owa do kana!

Der Tag danach:

Einer der „Eineier“ fummelt gelangweilt am Smartphone, der andere hat sichs auf der Sonnenliege gemütlich gemacht. Geschirr fehlt und keine einzige Silbergabel mehr im Haus. Die Hausherrin selbst, hats zwischen den noch vorhandenen Speiseresten und unterm Leihgeschirr gefunden.
Gottseidank nicht im Müll, da landete sowieso alles, was sie nicht zuordnen konnten. Der Koch dazu, wäre eine gute Idee gewesen. Hat wer einen VV = Verbesserungsvorschlag? Ja ich! Die Wirte sollten weniger Schanigartengebühren zahlen müssen, nicht mit Registrierkassen, extra Raucherräumen und enormen Personalkosten sekkiert werden, sondern:
Eine humane Aushilfsregelung, damit der Wirt, für „Stosszeiten“ den Personalmangel leichter ausgleichen kann.
(Kommt wahrscheinlich daher, weil früher viele Chefs, alles zu wörtlich genommen haben)



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