Jojo, vadrah deine Augen

vielleicht findst a Hirn do hint. PARTYTIME! Wie überall in der Gastronomie, wenig Bezahlung bringt wenig Leistung. Meine Erfahrung in dieser Branche, lässt mich auf den ersten Blick erkennen, ob jemand geeignet für den Job ist. Wenn Aushilfen, sich zu zweit bewerben, dunkelhaarige, anscheinend mit derselben Nageldesignerin, rasierten Brauen und einem Blick, der dahinter nix vermuten lässt, kommt man trotzdem in Zugzwang. In der Not frisst der Teufel fliegen, heisst es ja.
Also, sie hätten gerne Handschuhe zum Schutz der Nägel und eine Einschulung beim Gläserspüler. Einer allein, kann gar net so deppert sein, bewahrheitet sich auch noch.Pixabay Nagellack

Ein richtiger Zwilling

Blind wie ein Maulwurf und faul wie ein vom Baum gefallener Apfel, standen sie wie Litfaßsäulen herum und bemühten  sich, nicht direkt im Weg zu stehen. „Wo kriegt´s ihr nur die hübschen Burschen her?“ Gern gesprochener Satz weiblicher VIP`s. In der Küche:“ Ich bin guter persischer Koch“. Den braucht owa bei uns kana!I drah glei durch! Der Tag danach: Die richtigen Zwillinge sollten die Überreste der Party wegräumen. Stehtische verstauen, restliche Gläser einsammeln usw. Eine erwischte ich beim Smartphone fummeln, den anderen auf einer Sonnenliege vorm Haus entspannen. In der Küche noch immer Chaos. Keine einzige Silbergabel war mehr im Haus!!!! Hausherrin samt Anhang fanden sie dann Gottseidank irgendwo zwischen den noch vorhandenen Essensresten und beim Leihgeschirr vom Catering. Gottseidank nicht im Müll. Da landete sowieso alles was sie nicht zuordnen konnten.
(Der Koch wäre eine gute Idee gewesen)

 

Dirndl

Fazit: schön blöd

Ich bemitleide mich und ich bemitleide die ganze Gastronomie. Nicht nur wegen der personellen Misere, nein, weil sie immer noch so stur ist und meint, für a paar Zquetschte kommt das Kellnerlein freudig hergelaufen. Aber so ist es nicht:
Mit 1200 Euro kann man eine Familie nicht ernähren.
Mit 1200 Euro kann man sich keine Tagesmutter leisten, die die Überstunden mitträgt. Mit 1200 Euro kann sich ein Single weder Auto noch Wohnung leisten.
Eine Lösung könnte doch sein: Die Wirte sollten weniger mit Schanigartengebühren, Registrierkassen und Raucherräumen sekkiert werden, sondern:
Eine humane Aushilfsregelung für Wirt und Service, das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe, oder 😉

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