Bitte keine Gehirnferien!

Es reicht mir schon so! Bei unseren fast 60 000 Gedanken pro Tag, sammelt sich ja mancher Hirnfurz an. Deswegen, muss ich dem ja nicht Luft machen 😉 Mit einigen unter uns, ist es manchmal schon schwierig, nur Smalltalk zu führen. Die Gefahr in sinnloses Geplänkel überzugehen ist groß. Denn die, die früher schlicht waren, sind jetzt natürlich schlichter.
Rauchende Comicschnecke

Sinn oder Unsinn?

Was für unser Hirn Sinn macht, entscheiden unsere Interessen. Das Hobby, der Beruf, alles was uns „fragen“ lässt, hält unser Gehirn für wichtig und speichert es. Neugier! Es ist nicht schlimm, sollte uns ein Schauspieler oder der Name des Mannes, der uns kurz  vorgestellt wurde, nicht mehr einfalln. Es interessiert uns wahrscheinlich nicht. Begriffe oder Namen, die ich lange nicht höre oder sehe, sind sie deswegen nicht verloren. Sie sind irgendwo, in der Datenbank unseres Oberstübchens und fallen uns halt grad nicht ein.
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Ich hab, ich hab´s gefunden

Alles, was jemals in unserem Hirn aufgenommen wurde, wird gespeichert. Eine Dimension, die Google erblassen lässt. Wir könnten so viel mehr, wenn wir: Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer wechseln würden! Im richtigen Moment, das Richtige tun, das ist das, was wir alle möchten. Es ist möglich! Wenn wir nicht unter Druck stehen. Unter Stress, fällt einem nicht mal die eigene Telefonnummer ein. Stress entsteht, wenn man sich der Lage nicht gewachsen fühlt oder unter Zeitdruck ist.
Geld und Uhr

Der Klügste kann´s nicht wissen

Zeitdruck ist der größte Stressfaktor für unser Hirn. Versucht mal, eine Übung oder Aufgabe in einer bestimmten Zeitvorgabe zu lösen. Hat man viel Erfahrung, im Job oder im menschlichen Beisammensein, ist der Stresspegel niedriger. Das kenn ich, das kenn ich nicht. Und je mehr ich kenne, desto größer ist auch die Auswahl der Entscheidungen, die ich treffen kann.
Schild nächster Schritt

Ist es wirklich schon so spät?

Es ist nie zu spät, zum DAZULERNEN! Das Schöne, es geht automatisch, wenn ich mich oft und viel mit Neuem befasse oder umgebe. Damit meine ich nicht Konsumgüter, sondern, Menschen, Situationen, Ereignisse. Unser Hirn vollbringt dabei Höchstleistung: Es ändert sich ständig und lernt ständig. Tust du aber nix, macht es auch immer weniger. Damit meine ich nicht, die „kreativen Pausen“ – „Narrnkastl schaun“ – oder ein „Spiel“ da wirft unser Hirn oft die unmöglichsten Gedanken durcheinander, und da, genau da, entstehen oft die besten IDEEN. Ansonsten gilt: Tust du viel, macht das Gehirn immer mehr 🙂
Und damit „Mister Links“ und „Mister Rechts“ immer an einem Strang ziehen, sollten wir geistig und körperlich beweglich bleiben 🙂
Und wenns nur ein Sprung auf den Stuhl ist.
Buchtipp: „Das neue Stroh im Kopf“
Vera Birkenbihl: Wie funktioniert Dein Kopf

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