Bitte keine Gehirnferien!

Bei fast 60 000 Gedanken täglich sammelt sich so mancher Hirnfurz an. Unser Kurzzeit gedächtnis allein, kann 7 Gedanken gleichzeitig verarbeiten. Die Gefahr beim Kaffeeklatsch in sinnloses Geplänkel zu verfallen ist hier leider groß. Man bemerkt dabei oft, dass Leute die früher schlicht waren, heute noch schlichter sind. Gottseidank kann wenigstens unser Gehirn Unsinn von Sinn unterscheiden:
Die deutsche Hirnfoscherin Inga Steppbacher fand bei Komapatienten heraus, dass bei unlogischen oder Nonsenssätzen die Patienten reagierten. Von denen, später sogar mehr als 80 Prozent wieder aufwachten.

Ob Hobby oder Beruf

Das ist dem Hirn egal, Hauptsache interessant. Alles was uns „fragen“ lässt, hält das Gehirn für wichtig und speichert es. Es ist die Neugier! Es ist nicht schlimm wenn dir grad ein Name nicht einfällt. Begriffe oder Namen die man lange nicht gehört, sind deswegen nicht verloren. Sie sind irgendwo im Oberstübchens und fallen uns nur in diesem Moment nicht ein. Alles, was jemals vom Hirn aufgenommen wurde, wird gespeichert, da würde sogar Google erblassen. Wir könnten viel mehr, wenn wir: Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer werden, wie Vera Brikenbihl es gern nannte.

Im richtigen Moment, das Richtige tun

Das wär nicht nur schön, sondern ist auch möglich. Wenn man nicht unter Druck steht. Unter Stress, kann einem nicht mal die eigene Telefonnummer einfalln. Sogar der Klügste kanns nicht wissen, wenn er unter Zeitdruck steht. Zeit, der größte Stressfaktor. Versuch mal eine Aufgabe in einer bestimmten Zeitvorgabe zu lösen? Hat man viel Erfahrung, ist der Stresspegel niedriger, das kennt man, das nicht. Je mehr ich kenne, desto größer die Auswahl der Entscheidungen. Es ist nie zu spät zum Dazulernen und das Schöne, es geht automatisch. Man sollte sich nur oft und viel mit Neuem befassen oder umgeben. Keine Konsumgüter, sondern Menschen, Situationen und Ereignisse.

Das Hirn vollbringt täglich Höchstleistung

Es ändert sich und lernt ständig. Kreative Pausen – „ins Narrnkastl schaun“ – und beim „Spiel“, wirft unser Hirn die unmöglichsten Gedanken durcheinander. Genau da, können die besten IDEEN entstehen. Ist dir schon aufgefallen, wenn du monotone Arbeiten verrichtest, was da für absurde Gedanken aufkommen?
Darum: Tust du viel, macht das Gehirn mehr, machst du Pause, schaltet es den Turbo ein.
Damit „Links“ und „Rechts“ an einem Strang ziehen, sollte man geistig und körperlich beweglich bleiben 🙂
Und wenns nur der Sprung auf den Stuhl ist.
Buchtipp: „Das neue Stroh im Kopf“‚
Vera Birkenbihl: Wie funktioniert Dein Kopf

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