Mein Leben in der Fünfzehnten Stunde

Das 56. bis 59. Lebensjahr, die Fünfzehnte Stunde. Sie bestätigt das Gerücht, dass das Leben immer schneller verrinnt und mich zwingt, die „was bleibt“ Frage zu stellen. Der Autor Andres Salcher, will die Möglichkeit geben, das Leben, mit neuen Augen zu betrachten. Ein Tag im Leben, eine kleine Einheit, in der viele immer noch nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. So als gäbe es eine Endlosschleife. Zwei bis vier Jahre sind also eine Stunde und ich lebe gerade in der Sechzehnten. PhotoMIX-Company Pixabay

Eine war eine Gute Zeit

Auch wenn manchmal viel Stress dabei war. Ich hab gelernt jede Stunde zu geniessen und mich noch weniger um das Getratsche oder gar Gedanken, der anderen zu kümmern. Tut gut, kann ich nur sagen. Nicht darüber nachzudenken, ob dies oder jenes für Aufregung sorgen würde. Ganz im Gegenteil, manchmal lege ich es bewusst darauf an 😉 Um wachzurütteln und zu sagen:“He! Schau mal, wie ein Leben ohne Angst ausschauen kann!“Lila

Jetzt in der Sechzehnten

Das 60. bis 63. Lebensjahr. Diese Stunde fordert den Lebenssinn, neu bestimmen und nichts verdrängen. Alles in allem, wie ich es lebe. Meine jetzige Leidenschaft zu schreiben, wird mich noch lange begleiten, bis ich kein Verlangen mehr danach habe. Wird wahrscheinlich nicht mehr passieren, weil es seit langem wieder etwas ist, das mich schon morgens mit Freude erfüllt.Frühstück

Der Rest, noch ca. acht Stunden?

Im Schnelldurchlauf, denke ich daran sie so zu erleben.

  • 64. – 66. Lebensjahr: Die siebzehnte Stunde als Geschenk sehen und auspacken
  • 67. – 69. Lebensjahr: Die achtzehnte Stunde, anderen Menschen positiv weitergeben, dass es immer weiter geht.
  • 70. – 72. Lebensjahr: Die neunzehnte Stunde, wenn, alleine Leben zu können und mir selber ein guter Freund zu sein.
  • 73. – 75. Lebensjahr: Die zwanzigste Stunde, trennt unerbittlich die Glücklichen, die ihr Leben lang Lernende und die Nichtlerner, deren Feuer der Neugier, schon lange erloschen ist.
  • 76. – 77. Lebensjahr: Die einundzwanzigste Stunde, soll erinnern, dass Gesundheit das Wertvollste ist und wir es schätzen sollten, solange wir sie besitzen.
  • 78. – 80. Lebensjahr: Die zweiundzwanzigste Stunde, erteilt die Lektion, ob ab der fünfzehnten Stunde die entscheidenden Dinge für ein gelungenes Leben richtig waren.
  • 81. – 82. Lebensjahr: Die dreiundzwanzigste Stunde stellt die Aufgabe, dankbar zurückzuschauen und anzunehmen was wir getan haben.
  • 83. Lebensjahr: Die vierundzwanzigste Stunde soll jeden Tag als Geschenk betrachtet werden und darauf hoffen lassen, dass morgen ein neuer, guter Tag beginnen wird.Frau schickt Küsschen

Die fünfundzwanzigste Stunde wird es so, für niemanden geben, daher sollten wir uns gewiss sein, dass unser Leben schon früher enden könnte und versuchen, jeden Tag mit Neugier, Freude und Leidenschaft zu leben.
Ich kann Dir das Buch nur ans Herz legen, um sich nicht immer wieder die gleiche Frage zu stellen: „War´s das jetzt?“

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