In my Book of Love

Jede und wenn noch so kleine Emotion, wird bei mir nicht niedergeschrieben, sondern gelebt. Es gibt zwar ein kleines Rotes mit Gekritzel und ein großes Schwarzes mit wichtigen Notizen, doch Gefühle behalt ich für mich. Manchmal, wenn ich mit Freundinnen beisammen sitze um über Vergangenes zu lachen oder auch zu weinen, habe ich vieles oft schon vergessen.

Gottseidank!

Weil die Schönen merke ich mir ewig und bei traurigen Erlebnissen, den Widersacher ewig zu hassen, ist nicht meins. Da lieber nach einiger Zeit unbefangen begegnen. Stimmt, funktioniert bei Liebe nicht. Die sitzt bei mir tiefer als der Mariannengraben. Warum? Wenn ich das wüsst? Meine Schwester meint: „Das kommt davon, wenn man sich mit Arschlöchern einlässt und die „Guten“ nicht will.

Weiß lovmylife wo der steckt

Wer sind die Guten?

Die, die möchten das man den Mund halte oder die, die Sonntag Nachmittag händchenhaltend übern Stadtplatz spazieren wollen? Mein Bruder meint chauvinistisch: „Des kann nix werden bei dir, du tust immer so gscheit“ – ts, tu ich oder bins? Gibts keinen auf Augenhöhe? Schau ich aus wie eine, die dem Mann keinen „Platz“ lässt? Das Thema wird langsam langweilig, daher ist mein Beziehungststatus ab jetzt: „Ich gehe mit meiner Laterne“

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Sollte sich doch nochmal das Beziehungsgen in mir melden versuche ich es ein letztes Mal mit einer Anzeige, die dann wie folgt lauten wird:
Ich lebe im Großraum Attersee und habe nicht vor mich örtlich zu verändern. Bin 60 Lenze, 165 cm, agil, mit guter Grundkondition (schaffe den vierten Stock immer noch ohne ins Koma zu fallen) Suche einen Gentleman, welchem die Leidenschaft aus dem Gesicht springt, der Lust hat auf eine Verbindung, geprägt von Wertschätzung, Respekt und Verlangen, der küssen kann bis zum Herzstillstand und mit mir das tut, was uns die Evolution ins Stammhirn gemeisselt hat.
Der erste Eindruck ist der Wichtigste, doch der zweite zählt! Ich habe mich wahrscheinlich nie klar genug ausgedrückt, daher antworten mir bitte nicht: Akademiker, deren Interessen an meinen „Exen“ liegen (Bäh) Unsportliche Raucher (Mega Bäh) Männer deren sinnliches Wissen nur aus „Fifty Shades of Gray“ basiert und dann bei sinnlichen Ölspielen davonsprinten.
Bitte kein Alufoliengriller, Festnetztelefonierer, Jeansbügler, Fünfzigjahrealtelederjackenträger oder Amsonntagbeimutteresser und auf keinen Fall Wechselgeldzähler.

„Weil Liebe ist, wenn sich zwei kennen und trotzdem nicht mehr trennen“

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