Das sind keine Sympthome

Wieder gesund, frag ich mich, wirklich net? Vier Wochen sind jetzt vergangen und erst jetzt fühl ich mich wieder fit. Mitte Oktober hats begonnen, ein Freund war erkältet. Genau fünf Tage später, war ich „grippisch“. Kann ich gar net brauchen dachte ich. Ein bissl Temperatur, aber gefühlt hab ich mich, das kannte ich schon lang nicht mehr. Nach einer Woche mit Suppe und Tee, jeden Morgen das gleiche: „Augen auf, des gibts doch net, kruzifix, es wird net besser“.

So hab ich das net gemeint

Ja, es stimmt, ich hab mir beim Universum meinen Hüftspeck wegbestellt. Jetzt hab ich fünf Kilo weniger, der Busen gschrumpft auf Mäusefäuste und das Gsicht is mir auch „runtergrutscht“. 14 Tage sind jetzt vergangen, keine Besserung, ich ruf beim Arzt an. Kein Hausarzt, nur Vetretung erreichbar. Ganz streng, erst kommen, wenn der Warteraum leer ist. Ich schleppe mich zum Arzt. Fragen, Diagnose, keine Disco- und Clusterbesuche, Geschmack und Geruch vorhanden, nur 37,2: Kein Corona!

Krank, aber beruhigt nach Hause

Es vergehen nochmal drei Tage, ich bin Fieberfrei und denk mir: Jetzt wirds. Geh gleich zum Friseur, auf die Bank und auf den Friedhof. Da hab ich mir schon a Platzerl ausgsucht. Vier Stunden auf den Beinen und die nächsten zwei Tage wieder gelegen. AUS! Es war zwar Sonntag, da stimmt was net, des hört ja nie auf. Anruf bei der Rettungszentrale, Sympthome geschildert, auf keinen Fall zum Arzt, besser 1450 anrufen.

Das sind keine Sympthome

Sagt der freundliche junge Mann am Telefon, aber rufen sie ihren Arzt an. Gut, die hatte eh Sonntagsdienst. Der ganze „Fragebogen“ wieder von vorn: Fieber, Gliederschmerzen, Atemnot, Geschmack-und Geruchsverlust? NEIN – nur sauschlecht und kraftlos. Ich wollte wissen, ob ich Montags normal unter die Leut gehen kann. Sicher, die Antwort, hab ja keine Sympthome mehr, und die, die ich ghabt hab, waren keine und sind aber auch schon weg.

Kraft und Saftlos

Ich schaff es nach drei Wochen noch immer nicht, ohne mich Mittags zwei Stunden hinzulegen. Schlafe wie tot, vielleicht ist es doch das Alter? Meine Beine kraftlos, die Bänder, wo sind die? Meine Beine schlackern beim Gehen, wie die einer Morionette. Wenn das nicht mehr wird? Mit Gleichgewichtsübungen und alle vier Stockwerke ohne Lift rauf und runter, hantel ich mich auf „Normalzustand“. Montag waren es genau vier Wochen, die Bänder kommen zurück und der Gang wird wieder normal.
Gestern sprach ich mit einem Bekannten, dessen Vater im Krankenhaus liegt: Covid 19 – mit den selben Sympthome wie ich!
Hm, bin ich jetzt immun?

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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