Gemma Schnecken streicheln

Heuer haben wir wieder ein Schneckenjahr. Der milde Winter und der viele Regen, lassen sie regelrecht aufleben. Ein Paradies um sich zu vermehren. Schnecken geben sich Stunden und Tagelang den Paarungsspielen hin, die manchmal sehr dramatisch enden können. Schnecken sind ja Zwitter, und die Tigerschlegel zum Beispiel, versuchen sich nach der Paarung, gegenseitig den Schnidelwutz abzubeissen, denn der, der keinen Schnidel hat, muss die Eier austragen. Hm, die Natur hat viele Facetten.

Schnecke auf Mauer

Der Schneck als Lebenskünstler?

Ich denke schon. Er kann mit Hilfe seines Schleimes die Wände hoch kriechen (igitt). Er kann das 40 fache seines Gewichtes fressen (würg). Ja, und wozu sind sie überhaupt gut, und sind sie überhaupt gut. Was wäre eine Leben ohne Schnecken? Die verstorbene Schriftstellerin Patricia Highsmith, transportierte Schnecken samt Salatblatt in ihrer Handtasche ( spei), weil es ihr innere Ruhe verschaffte. Nacktschnecken lieben unser Klima. Ihre Aktivität bei Regen ist erstaunlich. Viel trinken um nicht auszutrocknen, am liebsten Bier (das können einige unter uns auch ;-)). Die sogenannte Bierfalle, gibt´s rund um den Attersee alle paar Kilometer 😉

Biergartenschild

Im Garten will sie keiner

Wie kann man die gemeine Wegschnecke loswerden als Alternative  zum Häuslschneck. Durchschneiden? Hiiiiilfeee! Wenn sie dann nicht gleich entfernt werden, werden sie von den anderen gefressen, denn sie sind auch noch Kannibalen. Und das macht sie erst richtig scharf, und sie legen noch mehr Eier. Ein Bekannter sagte mir mal, er spießt die Schnecken bei Regenwetter immer mit einem Stecken auf, spannt einen Bogen, und schießt sie dann seinem unsympathischen Nachbarn auf die Hauswand. Ist zwar nicht die feine Art, aber ehe der Hausherr das mitbekommt, ist sie eh von den anderen gefressen worden.

Schnecke aus Stein

Also was mach ma

jetzt mit de raffinierten Lebenskünstler? Kaviar von der Schneckenfarm? Ja, das gibt´s, Armin Bähler heißt der Produzent. Er betreibt eine Schneckenfarm am Dorfrand, unterhalb des Elgger Schlosses
Insgeheim schleicht sich bei mir schön langsam der Gedanke ein, das Evulations technisch, auch der Schneck unser Vorfahre gewesen sein könnte.
Mit allen Wassern gewaschen 😉

 

 

 

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