Besser ist man hat, als man hätte

Sauber bleiben!

Auf einen guten Charakter achten und keine Untugenden ausleben, so kann man seinen guten Ruf behalten. Fehlerfrei und ordentlich dem Job nachgehen und wenns geht, so „unberührt“ wie möglich bleiben. Dazu fällt Provinzmadame nur Klementine ein: „Nicht nur sauber, sondern rein“: frei von Schmutz! Früher galt hier für Männer noch:
„Frauen unter sechzehn schützt das Gesetz, Frauen über sechzig, die Natur“.
Heute endets aber meist bei: „me too“. Da könnten einige Herren Schmutzzulage verlangen.

Charakterstark bleiben und Bezirksbefruchter meiden!

Es laufen aber überall solche Exemplare frei herum, man erkennt sie an abfälligen Sprüchen Frauen gegenüber etwa: „Eine Frau mit Auto hält nur den Verkehr auf. Die einzige Aufgabe einer Frau ist: Kinderkriegen!“ Solche „hinterweltlerischen“ Stammtisch-Diskussionen finden leider nicht nur Sonntags statt. Und trotzdem gibt es auch emanzipierte Damen, die sich an den Nebentischen durch die Haare streichen und genau wegen dieser Geste den Eindruck erwecken:
„Wir könnten euch beweisen, dass wir anders sind“. Provozieren damit aber nur noch einen Aufhänger: „Wozu braucht eine Frau überhaupt einen Führerschein?!“

Beste Antwort: ÜBERHÖREN!

Und daran zweifeln, dass es wirklich die These der Männer ist. Wenn alle Frauen wieder aus dem Berufsleben ausscheiden würden, stünde das Essen zwar für sie und ihre Kinder wieder pünktlich am Tisch und die Hemden wären gebügelt oder aus der Reinigung geholt, nur: Chauvinismus ist doch passé, oder?
Doch es lebe die Provokation und einfach loslachen wäre gscheiter. Keinen Wortschwall loslassen das ihnen die Ohren schlackern, weil meist, meinen sie nichts davon ernst. Sie wollen uns Frauen nur ärgern, weil sie selber frustriert sind.
„Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag ist, lautet: „Was will sie eigentlich?“ – Sigmund Freud

„Na, die schlichten Dinge des Lebens,

zum Beispiel Männer“ 😉 Provinzmadame ist sicher, nichts liegt den Männern ferner, als Damen aus ihrem Umfeld zu verbannen, noch dazu, wo doch gerade sie erst, ihr Selbstvertrauen stärken. Zugeben würden sie das selbstverständlich nie.
Solltest Du also einen dieser Sätze hören, bleib locker und lass dich zu nichts hinreißen.
In den Siebzigern war es vom Staat doch so gewollt und außerdem ging es „Doppelverdienern“ besser. Viele Frauen arbeiten eh nur Teilzeit und stemmen so die zweifach Belastung: Job und Familie.
Haben wir Frauen etwas falsch gemacht, sonst würde es doch solche Diskussionen und Meinungen nicht geben, oder?
„Es ist eine Schwäche der Männer, Frauen gegenüber stark erscheinen zu wollen“ – Hildegard Knef

Na dann: „Für mich solls rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegnen. Die Welt soll sich umgestalten und ihre Sorgen für sich behalten“
Songtextzeile Hildegard Knef


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