Monatsziele = die perfekte Selbstfürsorge

Zum Thema Veränderung fand Provinzmadame die Empfehlung von Cheryl Richardson – auf Instagram unter „coachoncall“ – Selbstfürsorge ist:
„Wer in seinem Leben etwas verändern will, sollte im Jänner beginnen und jeden Monat eine Schwachstelle abarbeiten.
Das Verhalten ändern, dass einen immer wieder in Schwierigkeiten bringt, aber damit rechnen, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, weil der schwerste Brocken, immer: Anfangen! ist.

Monat für Monat

Für Provinzmadame könnte es auch jedes andere Monat sein, Hauptsache, man nimmt sich die Zeit, das zu tun, was man wirklich tun möchte.
Gibt seinen Kontrollzwang auf und kann Hilfe annehmen, dann kann es im
FEBRUAR heißen: verlieben, und zwar in sich selbst!
In sich Ruhen können und Schwachstellen akzeptieren. Denn genau sie, sind die Wegweiser auf der Reise unseres Wachstums zeigen einem auf, wo man ansetzen sollte.
Dadurch wird man stärker und lernt, damit zu leben.
Im Übrigen bis vor Kurzem auch noch eine Baustelle von Provinzmadame, immerhin gehört ja Mut dazu, sich seinen Unvollkommenheiten zu stellen.

Selbstfürsorge

MÄRZ: Nägel mit Köpfen machen, indem man NEIN sagen lernt.
Das kann Provinzmadame seit ihrem Vierziger und zwar nach der Devise:
„Wenn ich sage: Du böse. Wenn ich nicht sage: Ich böse.
Besser Du böse„. (Sprichwort aus China)

APRIL: Seinen eigenen Rhythmus finden und den Tagesablauf sowie Schlafzeiten zur Gewohnheit machen. Das stabilisiert die Hormone und fällt auch unter Selfcoaching.
Wer das alleine nicht schafft, sollte sich im MAI weiterhelfen lassen.
Dazu kann Provinzmadame nur Bestätigen, das war kein Problem – „sich nicht helfen lassen“ – sondern leider kam es selten vor, dass einer da war, der ihr helfen konnte oder wollte.

„Ausmisten“

JUNI: Eine Liste mit den Dingen machen, die man in Zukunft meiden sollte, dann kann man im JULI seine Seele baumeln lassen.
Yes, i do it!
AUGUST: „ausmisten“ – und zwar: Menschen die einem nicht guttun und „toxische Beziehungen gegen seelennährende tauschen“ –
Sie aus dem Leben subtrahieren und sollten sie Stille hinterlassen, diese auch ertragen können.
Das kann Provinzmadame, nur echte Stille, die hält sie nur beim Schlafen aus – ein Grund, warum sie sich tagsüber vom Radio berieseln lässt, der Meinung:
„Zwei Meter unter der Erd´, ist Ruhe genug“.

Auf Signale Achten

SEPTEMBER: Vorsorgeuntersuchungen abhaken.
Tja, da fragt sie sich Provinzmadame bei einigen Signalen schon:
„Isst da etwa einer mit?“
Nur bei Zahnarztterminen, da ist sie penibel, die lässt sie sich halbjährlich im voraus geben.
OKTOBER: Selbstkontrolle, ab und zu seinen „Kelomat – Pegel“ überprüfen.
Bei Provinzmadame passt er, nur bei anderem explodiert er manchmal wie ein Silvesterkracher.
NOVEMBER: Sich glücklich machen, indem man seine Träume nicht vergisst.
Da wird Provinzmadame wohl wieder auf Schatzsuche gehen müssen, aber garantiert fündig werden.
DEZEMBER: Das Leben leben!
Leidenschaften ausleben, denn nur das, gibt einem die Energie für den Alltag.

Ein genialer Jahresfahrplan

Immerhin beginnt die größte Veränderung im Januar (oder einem anderen, mat hat ja zwölf Monate Zeit dazu)
Solltest du einen besseren Fahrplan haben, dann her damit 🙂 

Provinzmadame fällt gerade ein, eine größere Baustelle hat sie noch.
Vor einiger Zeit, wollte sie an einem Schreibseminar teilnehmen, dieses hätte in Madagaskar stattgefunden und der Flug leider mehr gekostet, als das Seminar.
Die guten Schreibkurse sind alle teuer.
Wenn sie also ihren Schreibstil jemals verbessern will, muss sie Prioritäten setzen und eventuell mal auf einen „Urlaub“ verzichten.
Tja, man muss sich auch selber an der Nase nehmen können.

Hast Du auch eine Baustelle?

The Art of Extreme Self-Care: 12 Practical and Inspiring Ways to Love Yourself More 2009
(Nur in englisch verfügbar, aber wenn´s Provinzmadame mit ihrem Lugner-englisch kapiert hat ;-))

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