Bald steht uns wieder die zweite „Tag und Nacht Gleiche“ bevor und wir sollten dankbar sein für das, was wir bis jetzt geschafft haben.
Den Morgennebel nützen und uns Klarheit über den Dunst verschaffen, der sich zu dieser Zeit auch im Hirn gerne breit macht.
Der Herbst bietet uns nach der sommerlichen Umtriebigkeit, eine klare frische Atmosphäre. Wenn sich das Tageslicht früher subtrahiert, gehen wir vieles ruhiger an und können trotzdem, tagsüber noch warme zwanzig Grad genießen.
Ab September sind es nur mehr drei Monate, dann ist dieses Jahr vorüber, auch wenn wir noch vieles machen wollten.
Bis zum Ende des Jahres könnten wir noch schaffen, was wir uns vorgenommen hatten. Da müssen wir nicht auf Silvester oder den nächsten Frühling warten.
Jede Jahreszeit hat ihren Reiz
Veränderung sollte uns keine Angst machen, im Gegenteil, das Ungeplante als Chance sehen, auch wenn uns der Kopf oder Bauch, etwas anderes vermitteln will, etwa:
„Das zahlt sich sowieso nicht mehr aus“.
Beispiel: Wie oft wollte Provinzmadame mit dem Jonglieren beginnen und ihr Englisch verbessern, damit der „Dienstag“ und der „Donnerstag“ endlich „sitzt“.
Stundenlang hatte sie ausgestopfte Socken geschupft und „Vokabeln“ gepaukt, aber beherrschen, tut sie Beides noch nicht.
Tja, Wissen und Können im Alter erweitern dauert doch etwas länger, zu schaffen ist es trotzdem.
Die Drachen steigen lassen
Im goldenen Herbst die Lebensfreude feiern. Nicht auf „Hundert“ kommen, sollte etwas nicht sofort gelingen.
Was wollen wir wirklich?
Doch nicht mehr alles auf einmal schaffen, sondern in Schwung bleiben. Zweifel abblitzen lassen, weil wir aus Erfahrung wissen::
„Schwarz macht nicht schlank, weshalb wir heute jede Farbe mit Coolness tragen“.
Jetzt, wo die Temperaturen noch angenehm warm sind, sollten wir uns die Wanderschuhe schnüren und uns gemeinsam auf den Weg machen.
Den Übergang zum Winter nützen und den Fokus auf unsere Wahrnehmung legen:
Das, was wir sehen, sehen, fühlen fühlen, riechen riechen und wirklich hören – was wir hören.
Entscheidungen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch treffen.
„Von den Jahreszeiten, treibt es der Herbst am buntesten“ – Willy Meurer
