Bring it Home

Welches Glück, die Sommertage am Attersee verbringen können, dem Vater aller Seen. Dabei wird Provinzmadame oft gefragt, ob die Leute hier, das Schöne überhaupt noch sehen?
Und ob, sie genießen jede Stunde und Minute unter dem Motto:
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.
Viele haben sie zu Hauf Fotos von Sonnen- Auf – und Untergängen gemacht, obwohl das – alles nichts, gegen die Realität ist. Bei den vielen Aufnahmen, wäre ein Selektieren öfter angesagt.
Der Attersee hat aber auch viele Gesichter, an verschiedenen Orten und Tageszeiten.
Es ist wie ein Zwang für sie, diese Augenblicke festzuhalten. Vielleicht eine Liebeserklärung? Kein Mitbringsel vom Urlaub, das im oder am Regal verstaubt, sondern Bilder, die im Kopf bleiben.

Ein An- und Ausblick, der „Regentage“ schneller vergessen lässt,

wie eine Mutter ihre Wehen – nach der Geburt. Wenn tage- oder wochenlang, wieder mal eine Tiefdruckzone über dem See schwebte und wie von Zauberhand, über Nacht Kaiserwetter ist.

Provinzmadame ist nebenbei „Hundenanny“ – hier hat sie schon am Morgen die Möglichkeit, ihren Blick über den See schweifen zu lassen, was sie natürlich automatisch in Hochstimmung versetzt. So, als wäre Tief „Erich“ – nur ein kurzer Schauer gewesen.

Bei „seelischen Schauern“ – praktiziert sie es ebenso, sie würden ihren positiven Gedanken nur den Platz wegnehmen.
Ein hilfreicher Anker: Loslassen.
Damit bekommt sie ihr negatives Gedankensammelsurium in den Griff.
Das Hirn mit schönen Erinnerungen füttern, denn:
Schöne Erinnerungen, sind funkelnde Juwelen unserer Lebensgeschichte. Momente die wir im Herzen aufbewahren und immer wieder hervorholen sollten, um uns an das Glück und die Liebe zu erinnern, die man erlebt hat.

Augen schliessen und „einbrennen“

So schafft es Provinzmadame auch ohne Mitbringsel, indem sie ihre Augen schließt und geistig festhält, worauf sie in „schlechten“ Phasen zurückgreifen kann.

„Letztendlich sind Erinnerungen ein Teil unserer Menschlichkeit. Sie bilden unsere Identität, geben uns Orientierung und lassen uns die Schönheit und Komplexität des Lebens erkennen. Sie sind wie ein Fenster in unsere Vergangenheit und eine Brücke zu unserer Zukunft.
Indem wir unsere Erinnerungen wertschätzen und bewahren, können wir unser Leben reicher gestalten und uns selbst besser verstehen“.

„Wer Leben ins Leben bringen will, muss das Festhalten-Wollen aufgeben“ – Ernst Ferstl

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