Ich will Anti – Altersheimer

Alleine zwanzig Prozent unseres täglichen Energieverbrauchs, benötigt das Oberstübchen zum Denken! Da kann man sogar beim Kopfrechnen den Energieverbrauch messen. Tja, vom Nüsse essen allein, bleibt das Hirn nicht fit. Und auch Kreuzworträtsel, geben eher dem Kamin mehr Stoff, als dem Oberstübchen.
Für Vera Birkenbihl waren Gedächtnisprobleme lösbar, eine Querdenkerin und die Erfinderin von „Infotainments“ = gehirngerecht und unterhaltsam lernen, weil vergessen keine Katastrophe ist. Dabei spielt die Größe des Gehirns keine Rolle, sondern wie und ob man es überhaupt benützt 😉
Die beste Grundvoraussetzung: In Bewegung bleiben, die Bindung zur Familie, Freunde und Bekannten pflegen, Reisen machen und Hobbys pflegen, das hält den Geist lebendig.

Tatsache: Kopfrechnen erhöht den Puls

Probier das mal: Setz dich auf einen Stuhl und miss deinen Puls. Schreib die Zahl auf einen Zettel und lehn dich zurück. Jetzt multipliziere oder addiere zwei Minuten lang, beliebige Zahlen im Kopf und miss den Puls gleich danach, er wird erhöht sein: Weil das Gehirn Energie dazu verbraucht.

Wie können wir also unseren „Denkapparat“ unterstützen? Erst mal tut ihm tägliche Bewegung tut gut, Frischluft um das Hirn: Auszulüften! Seine Sinne fordern, weil draußen – kommen alle dran:
Der Geruchsinn – mit ihm nimmt man das Laub am Waldrand wahr, den Fischgeruch beim Wasser, See oder Teich Geruch, oder die Stadtluft.
Der Sehsinn – Farbe des natürlichen Tageslichts aufnehmen, am Abend, die Beleuchtung in den Schaufenstern und den Autos.
Der Tastsinn – berühre was du siehst, Bäume, Steine, Gräser, Mauern und Sträucher.
Der Gehörsinn – horch auf die Vögel, das plätschernde Wasser, das Rascheln oder Stimmen, Autos usw.
Der Gleichgewichtssinn – Unebenheiten AM Weg ausbalancieren, im Alter nicht mehr so selbstverständlich.
Der Geschmacksinn – Kaffee und Kuchen nach dem Spaziergang genießen, mmhh.
Der Bewegungssinn – er wird dazu beitragen, nicht alles so schwer zu nehmen.

Richtige WARNZEICHEN für Alzheimer:

Wenn einem nicht mehr einfällt: Wo war ich gestern? Wie funktioniert das Handy?
Wie heiße ich? Wie komme ich wieder nach Hause? Wo sind meine Schuhe?
Alles was andere sagen falsch finden und nur die eigene Meinung okay finden. Man nur mehr seine Ruhe haben will und auf nix mehr Lust hat.

Oh – jetzt ist Provinzmadame schockiert, das sind doch alles Punkte die zutreffen: Wenn sie am Vorabend auf einer Party war“ –

Das macht sie emsig, immerhin will sie sich am Ende nicht selber sagen müssen:

Dumm geboren, nichts dazugelernt und davon die Hälfte vergessen“

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