Trinke Liebchen, trinke schnell…

..trinken macht die Augen hell“ – (Fledermaus). Hier ist aber Vorsicht geboten, denn Trinken macht nicht nur nachgiebiger, sondern auch die Birne weich! Klar, ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, nur bei täglich zwei oder mehr, kanns gefährlich werden.
Hat man sich nämlich mal eine „Eichung“ zulegt, kann man süchtig werden. Dann sollte man sich die Frage stellen: „Warum trinke ich?“ Die Antwort ist:
Weil der Mensch ein Genießer ist und alles was schmeckt, sowie zu viel davon, leider ungesund ist.

Dennoch gibt es Zeitgenossen, die können alle unter den Tisch saufen und sollten sie mal Wasser trinken, dann wahrscheinlich nur deshalb, um ihre Leber zu überraschen.
Das erinnert Provinzmadame an eine Ehefreundschaft, wo es dem Manne besonderen Spaß machte, seinen Gästen zuzusehen, wie sie der Verlust ihrer Muttersprache überfiel. Und sie zu später Stunde zu beobachten, wie sie aus dem Haus stolperten.

Im Wein liegt Wahrheit

Vielleicht, aber einige zelebrieren das Wein Trinken schweigend, meist mit nur einem Ziel vor Augen, das Gegenüber statt Worten, mit ausreichend Rebensaft, schneller in die Waagrechte zu bekommen.
Hieß es nicht immer: Ein Ehrenmann, rührt eine betrunkene Frau nicht an und im Falle der Überkonsumierung, bringen sie diese – „unbetatscht“ und Gentlemanlike nach Hause?
Ha, irgendwo in England vielleicht, aber sicher nicht in der Provinz.

Deshalb sollte jede Frau wissen wie viel sie verträgt und wann genug, genug ist, um nicht unterm Tisch oder gar unter dem Mann zu liegen. Damit Provinzmadame das nicht passiert, hatte sie geübt und kann daher einen Guten vom schlechten „Tropfen“ unterscheiden.
Beim männlichen Geschlecht, ist ihr das leider noch nicht gelungen.

Nur, geht eine Frau viel aus, wird sie mit der Zeit „geeicht“ und kann so, einige Herren der Schöpfung unter den Tisch saufen.
Das hat wiederum zur Folge, dass sie zwar ihren guten Ruf behält, aber „Er“ – außer Gefecht ist.

Heute ist ihr Credo:

Nur mehr in charmanter Begleitung oder Menschen trinken – die sie mag.
Bei denen, die sie nicht mag, trinkt sie vorher “ 😉

Leider ist es so: Verträgt die Frau mehr als der Mann, in dessen Gesellschaft sie sich befindet, braucht sie kein Verhütungsmittel, ist aber irgendwann auf dem Weg nach Kalksburg.

Jeder hat also seine Art mit dem Trinken umzugehen und sollte die Weinschreibung eines Sommeliers so wie unten lauten, gibt es für Provinzmadame keine Debatten.

Große Bandbreite, linear im Abgang und präzise wie ein Pfeil. Optisch und geschmacklich nicht zu toppen. Am Gaumen vollmundig mit überwältigender Länge„.
Was sollte sie dazu auch noch sagen außer: Salute!

„Wenn man merkt, dass jemand Wasser predigt, sollte man ihm sofort reinen Wein einschenken“ – Ernst Ferstl

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