„Irgendwann wird alles gut“ – das hoffte Provinzmadame jahrelang, aber von selber, wurde nichts gut. Der Vierziger war ihr Schlüsselmoment und sie fing an, das „Gute“ für sich zu finden.
Dabei fing sie klein an und pflanzte erst mal Krokusse im September, nach denen sie, dank ihrer Ungeduld, schon bald im Februar Ausschau hielt.
Freute sich im Jahr darauf, als wärs ein Wunder, als sie die bunten Spitzen erblickte. Das war aber nicht das Einzige, denn sie fand endlich auch eine Aufgabe die sie begeisterte und bis heute Freude macht, vor allem, viele Glücksmomente beschert.
Glück braucht Zeit und das Herz Aufmerksamkeit
Als Kind, empfinden wir Glück noch unbewusst und wenn wir erwachsen sind, haben wir leider meist vergessen, wie es „passiert“.
Unser Glück liegt in Kleinigkeiten die einem Freude bereiten, was heißt:
„Viel wenig, macht das VIEL“.
„Kleinigkeiten“ – von denen Oliver2punkt0 mit seinem Franzosen erzählt. Von seinem Herzen, das unter unseren Organen der „Selbstläufer“ ist und trotzdem, irgendwann zu schlagen aufhört.
Wie eine Partnerschaft, die auch kein Selbstläufer ist und man darin nur glücklich werden kann, wenn sich Beide an der „Beziehungsarbeit“ beteiligen. Viele aber halten ihre Beziehung für selbstverständlich und streiten sich um jede Kleinigkeit.
Begegnen wir Nichtigkeiten doch lieber mit Gelassenheit und fangen an, Blumenknollen zu setzen wie Provinzmadame.
Positive Gedanken – füttern die Endorphine
Es mag abgedroschen klingen, trotzdem: Schau in den Spiegel und lächle dich an.
Zieh täglich deine Lieblingsklamotten an und lass dir die Gute Laune, nicht wegen „Schmuddelwetter“ verderben.
Der Sinn des Lebens sollte doch darin bestehen, sich glücklich fühlen wie ein Baby das gehalten wird und nur darauf zu achten, „nicht auf“, sondern in den Arm genommen zu werden.
Mach Schluss mit der „grundlosen“ Jammerei und sei dankbar, dass du mit deinen Sorgen nicht alleine dastehst. Beschäftige dich mit Dingen, die dich begeistern, das hält jung, gesund und fit und ist genau das, was einen glücklich macht.
Jeder hat mal einen schlechten Tag
Dann empfiehlt uns Hirschhausen, sich diese fünf Fragen zu stellen und darauf hat Provinzmadame befriedigende Antworten gefunden:
„Wann hab ich zuletzt gegessen?“ –
hungern musste sie nie
„Wann war ich zuletzt an der frischen Luft?“ –
hier zählt sie auch den Balkon dazu
„Wann hab ich mich zuletzt genügend bewegt“ –
oje, da muss sie zugeben, wahrscheinlich zu wenig, warum sonst, fragt sie die Herzerl-App ständig: „Wann war ihr letzter Inhalator Gebrauch?“ – omg – und zu guter Letzt:
„Wann hab ich zuletzt gut geschlafen? –
Nicht mit wem und warum, für Provinzmadame die „Sisyphus-Frage“ schlechthin ;-)
