Und das nicht erst zu Silvester oder zum Neujahrsbeginn, sondern wer das berücksichtigt, kann alles erreichen was er will.
NEIN – NICHT und NIE – verdoppeln negative Wirkungen, weil diese drei Wörter unser Unterbewusstsein negiert, vor allem im Zusammenhang mit: mehr.
Es kann sogar das Gegenteil eintreten und alles Negative verstärken, anstatt zu verbannen. Deshalb bei neuen Vorhaben besonders auf die Formulierungen achten, und es sich so wünschen, wie man es wirklich haben möchte. Das funktioniert meist am besten, wenn man nicht zu lange überlegt.
Viele im Bekanntenkreis von Provinzmadame wundern sich daher, wenn sie wiederholt erzählt, dass schon wieder eine Bestellung eingetroffen ist.
Dabei ist es ziemlich einfach: Genau bestellen ist die halbe Miete.
Wer abnehmen will sollte sich wünschen: „Ich will weniger essen“ anstatt: „Ich will nicht mehr so viel essen“. Ansonsten hebt sich das NICHT durch das MEHR auf und das Unterbewusstsein würde speichern: „Ich will mehr essen“!
Das Ergebnis würde Wochen später die Waage anzeigen.
Selbstverständlich wird man etwas dazu beitragen müssen, denn ohne zusätzliche Bewegung, wird das Abnehmen nicht gelingen.
Der Wunsch alleine genügt eben selten
Und über Nacht wird aus einem Bewegungsmuffel auch keine Sportskanone. Zeit spielt eine große Rolle, immerhin hat man zehn Kilo auch nicht in vierzehn Tagen zugenommen. Die Zeitspanne ist daher immer gleich:
Drei Wochen bis drei Monate.
In diesem Zeitrahmen ist der Wille mächtig, nur das Fleisch oft zu schwach.
Im Schnitt dauert es mindestens 21 Tage, bis man eine Angewohnheit ändern kann. Oft sogar mehr als 66ig Tage, um die gewünschte Veränderung zu erreichen.
Dabei kommt es auch immer darauf an, ob man sich etwas an- oder abgewöhnen will. Auf alle Fälle sollte das, was man stattdessen machen will, mehr Freude bereiten. Und je öfter man das Neue dann tut, umso leichter wird es zum Ritual.
Bei Bewegung, könnte man für den Anfang sogar ein paar Kniebeugen extra pro Tag gelten lassen. Eigentlich alles an körperlicher Betätigung, was man sonst nie getan hat, aber nun zusätzlich macht.
Effektiv wäre, drei bis viermal pro Woche ein flotter Spaziergang. In „Gesellschaft“ wird einem dieser sicher leichter fallen, denn allein, wird man es am Anfang selten durchdrücken können.
Daher: Sich erst gar nix negatives angewöhnen.
Stimmt, vieles ist leichter gesagt als getan
Wenn eine Gewohnheit gefühlte Lichtjahre andauert, fühlt sich eine gewünschte Veränderung oft so an, als ob man ein Klavier heben wollte.
Zu diesem Thema hat Provinzmadame natürlich wieder gegoogelt und ist selbstverständlich fündig geworden:
Wer eine Veränderung will, sollte sich diese vier Fragen stellen:
1. Warum jetzt?
2. Ist es wichtig?
3. Welche Vorteile hat die Veränderung – und
4. was passiert, wenn man es nicht tut?
Dabei hat ihr dieser Artikel besonders gefallen, weil wie bei allem: „TUN“ das Zauberwort ist.
„Für Wunder muss man beten, für Veränderungen, arbeiten „- Thomas von Aquin
Wie findest du das?
