Energieräuber im Auge behalten und den Fokus darauf legen, sie zu entlarven, falls sie versuchen, einen „anzuzapfen“, sprich ausnützen wollen.
Hier nicht die kleinen oder großen Gefallen gemeint, die man gerne macht, sondern die, wo bestimmte Leute die das „du-wirst-gebraucht“ Knöpfchen drücken wollen.
Darauf ist Provinzmadame viel zu lange hereingefallen, weshalb sie jetzt, ein „Nein“ völlig locker über die Lippen bringt. Unterstützend wirken für sie:
„Die fünf Tibeter des starken Willens“ – indem es heißt: Schluss mit „kannst du, machst du, tust du!“
Dinge, die jeden gutmütigen Menschen in eine Abhängigkeit zwingen wollen und damit, aber schnell abwehrt sind.
Die Fünf Tibeter des starken Willens sind:
1. Wenn einer einen Gefallen erzwingen will, mit der Begründung: „Du hast mehr Zeit als ich“ – sondern NEIN antworten und sagen: Ich bin nur besser organisiert.
2. Ein NEIN – zu Energie-Vampiren – Leuten ausweichen, die alleine deshalb schon aggressiv werden, wenn man anderer Meinung ist und sowieso alles schlecht finden, was man tut.
3. Ein NEIN – zu Jammerern, Menschen die pausenlos sudern, aber nix ändern. Sich beschweren und meinen, wenn es umgekehrt wäre, würde es ihnen besser gehen.
Vielleicht sogar wahrscheinlich, aber Provinzmadame kanns auch nicht ändern, dass – müssen sie schon selber tun.
4. Ein NEIN zu Bestechung – die gemeinste Art – Geschenke oder Geld anbieten, um die Gutmütigkeit auszunützen und damit „Dankbarkeit“ erzwingen wollen. Einem die „Gaben“ aber, falls man die „Dienste“ ablehnt, unverschämt vorhalten.
Einfach Danke – NEIN!
5. Der wichtigste Punkt: Den inneren Durchblicker walten lassen
Diese fünft Punkte will Provinzmadame im Auge behalten und ab heute diejenigen, die ihre Gefühle ausnützen wollen, mit erlernter „Bauernschläue“ Paroli bieten.
Endlich zeigt sie Wirkung und „der alte Fuchs“ in ihr ist listig geworden: Die weibliche Intuition, sie verhilft einem zum Durchblick und lässt einen souverän bei:
„Du kannst das viel besser“– locker mit einem NADA – NIENTE! – antworten.
Auf „diesem Fuß“ erwischt man sie garantiert nicht mehr, denn der, hat seit langem einen Gips.
Ausnutzern und Ausbeutern schenkt sie keine Beachtung mehr und sollte es wieder an der Tür oder am Handy klingeln, hält sie sich tausendprozentig an diese „Maitibeter“.
„Wenn uns etwas Vorteile bringt, aber keine Freude mehr macht, sollten wir es lieber bleiben lassen“ – Ernst Ferstl
