Tag 2 – 2020 – Vorsätze

Wie realistisch sind die Vorsätze von Provinzmadame? Glaubt sie daran, oder war es nur „dahingesagt“? Es ist ja ein Unterschied, ob man für eine Sache „brennt“ oder „nur“ eine Veränderung will.
Ihre Gedanken will sie stets optimistisch und realistisch steuern, um Vorhaben auch zu verwirklichen. Wettbewerb, gibt es ein Leben lang und somit kommt es auch darauf an, ob – und an welchem man sich beteiligt. Ein Ziel haben, aber nicht daran glauben, wozu dann der Aufwand?

Anfang Vierzig, tauchte bei Provinzmadame der Gedanke an eine endgültige Trennung auf. Hatte ihn aber schnell verworfen, denn ein Vorwand wiegte noch zu schwer:
Das liebe GELD!
Obwohl eine Freundin meinte: „Du glaubst gar nicht, mit wie wenig Geld man leben kann“. Dennoch war nur ein Gedanke vorhanden: UNMÖGLICH

Wie ein Damokles Schwert schwirrte dieser neben anderen Katastrophen in ihrem Kopf herum: Kein Geld, keine Wohnung, kein Auto, nichts zu essen und vielleicht sogar ohne Freunde. So suggerierte ihr das Hirn immer wieder: „Denk nicht mal dran!“

Wie viel wenig ist zu wenig?

Der Gedanke ließ ihr keine Ruhe mehr und sie überlegte, wie viel „WENIG“ – wenig für sie ist?
Vom diesem Zeitpunk, bis zur endgültigen Trennung, vergingen fast zehn Jahre.
Sollte daher irgendwo auf diesem Planeten eine Dame gerade am Zweifeln sein, weil Haus, Auto und Geld, Job oder die Kinder zu klein sind:
Vergiss die Zweifel. Wenn in der Beziehung kein Funken Lieber mehr ist, kämpfe nicht darum, sondern kämpf für dich.

Provinzmadame suchte sich Hilfe bei der: Familienberatungsstelle und ist heute noch einem ganz besonderen Menschen dankbar: Sonja Seiler-Baumfeld.

Auf ihrer Website steht ein Spruch, der wahrscheinlich vielen, meist Männer, Angst einjagt, warum? Weil es nur 5 Freiheiten gibt:
Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment da ist, – anstatt, was gewesen oder sein wird.
Die Freiheit, das auszusprechen, was man fühlt und denkt, – nicht das, was erwartet wird.
Die Freiheit, zu den Gefühlen zu stehen, – und nichts vorzutäuschen.
Die Freiheit, zu bitten, um das was man braucht, – anstatt auf Erlaubnis zu warten.
Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, – anstatt auf „Nummer sicher zu gehen“ und darum nichts wagen.

Unüberwindliche Differenzen sind Grund genug, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Es muss ja nicht unbedingt zur Trennung kommen, oft hilft es schon, den Punkt zu überwinden, wo man alleine nicht mehr weiter kommt.
Dann ergibt sich vieles von selbst.

Sonja Seiler-Baumfeld

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