Positiv denken und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, das ist für Provinzmadame nicht immer leicht. Ein Grund, warum sie vieles durch die rosarote Brille sehen will, nicht mehr so „schwarz“ wie früher.
Menschen, die sie am Morgen schon „Scheiße“ sagen hört, regen sie auf.
Viel besser wäre doch, dieses Wort aus seinem Wortschatz und Gedächtnis zu streichen.
Alleine beim Versuch, würde einem auffallen, wie tief das Wort schon sitzt.
Wenn es mit dem Umdenken schon nicht auf Anhieb klappt, dann wenigstens: „Schöne Scheiße“ sagen 😉
Oder Ungeduld – auch ein Grund, warum Provinzmadame nicht mal die Hälfte schaffte. Bestimmte Dinge brauchen eben eine bestimmte Zeit und überall, kann man nicht die Schnellste oder Beste sein.
Außerdem, liebenswürdiger wird man auch nicht und wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist, sollte man zumindest versuchen, die Beherrschung zu behalten.
Wer Perfektion ausleben will, den wird Unzufriedenheit begleiten
Zu hohe Ansprüche, an sich und andere, enden meist mit Frust, muss man deswegen aus der Haut fahren?
Ist bei Provinzmadame etwas schief gelaufen, hatte sie garantiert einen Plan B und selbstverständlich auch einen Plan C.
In besonders schwierigen Situationen macht sie es wie „Scarlet o´Hara“ – in „Vom Winde verweht“ und sagt sich:
„Morgen, ja, morgen ist auch noch ein Tag“ und fängt da an, zu ändern was sie ändern kann.
„Es ist, wie es ist“ – andere Menschen kann man nicht ändern, denn das, funktioniert nur bei einem selber.
Die „Königsdisziplin“ – die sich beruflich meist von selbst erledigt, weil, entweder „Altersmilde“ geworden oder pensioniert.
„gehen und gehen lassen“
Heißt im Wesentlichen, die Freiheit und Unabhängigkeit anderer Personen zu respektieren und akzeptieren, ohne sie zu kontrollieren oder bevormunden.
Wer „etwas gehen lässt“, gibt einem anderen Menschen Raum, sich zu entfalten, eigene Entscheidungen zu treffen und das Leben nach seinen Vorstellungen zu leben, ohne ständige Einmischung und Ratschläge.
Toleranz ist eine Haltung des Vertrauens, in die Selbstbestimmung des anderen.
Jemandem die Freiheit lassen, eigene Erfahrungen zu machen, auch wenn Fehler passieren, letztendlich führt das zu einem persönlichem Wachstum und gesünderen zwischenmenschlichen Verhältnis.
Achtsames Gehen und Atmen, damit können wir unsere Sichtweise und Einstellung zum Positiven ändern.
„gehen und gehen lassen“ kann überall stattfinden, man muss nur darauf achten, immer zu lächeln.
„Manchmal braucht das Herz mehr Zeit, etwas zu akzeptieren, was der Kopf schon lange weiß“
INgrid MAria STAufer – INMASTA statt NAMASTE
