Laut Gehirnforscher sollen wir täglich bis zu circa 6 000 Gedanken haben und daraus, kann sich auch so mancher Hirnfurz entwickeln. Da aber unser Gehirn sehr wohl, zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden kann, bleibt es neugierig, aber leider auch auf den Kaffeeklatsch: Denn: Es könnte ja mal wichtig werden.
Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass die Anzahl der negativen Gedanken bei Stress überwiegt und sogenannte „Gehirnwürmer“ entstehen, die immer wieder zum selben Gedanken kriechen.
Interessant aber, ein negativ unterbrochener Gedanke wird nicht ins Langzeitgedächtnis übernommen, sondern in Träumen „entsorgt“.
Das Kurzzeitgedächtnis verarbeitet sieben Gedanken gleichzeitig*
Egal ob Hobby oder Beruf: Hauptsache interessant.
Dieses Organ im Kopf vollbringt wahrlich täglich Höchstleistungen, weil es ständig dazu lernt und sich daher ständig verändert.
Ergo: Wollen wir klug sein, müssen wir laut Vera Birkenbihl damit anfangen:
„Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer“ werden.
Wir brauchen aber nicht erschrecken, wenn wir schon wieder einen Namen vergessen haben.
So schlimm ist das nicht, denn Begriffe oder Namen, die man länger nicht gehört hat, sind nicht verloren, sondern nur irgendwo im Oberstübchen und halt grad nicht abrufbar.
Wichtig: Der Richtige im richtigen Moment
und tun, was manchmal sogar lebenswichtig sein kann.
Wer ständig unter Druck oder Stress steht, dem kann halt die eigene Telefonnummer mal entfallen. Auch der Klügste kann nicht mehr klar denken, wenn er unter Zeitdruck steht, überhaupt der größte Stressfaktor.
Darum sind Pausen wichtig, egal ob „ins Narrnkastl schaun“ oder „nur“ spielen.
Gerade dabei, wirft das Hirn sämtliche Gedanken durcheinander, wobei die besten Ideen entstehen können. Tja, tust du viel, tut das Gehirn mehr und machst du eine Pause, schaltet es den Turbo ein 🙂
Und was passiert mit den vielen absurden Gedanken?
Da wird vielen schon mal aufgefallen sein, dass bei monotonen Arbeiten, die unmöglichsten Gedanken auftauchen.
Absurde Gedanken sind kein Fehler, sondern ein Nebenprodukt flexiblen Denkens. Problematisch wird es erst, wenn sie sich aufdrängen, Angst machen oder die „Realitätsprüfung“ dauerhaft stören.
Darum sind absurde Gedanken oft lustig:
Sie tanzen am Rande der Logik, ohne sie ganz zu verlassen.
Linke und Rechte Gehirnhälfte sollten daher an einem Strang ziehen
.. damit wir geistig und körperlich beweglich bleiben.
Ein gutes Training ist hier: Eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit zu lösen.
Mit viel Erfahrung hat, bleibt der Stresspegel dabei niedrig, klar:
Das kennt man oder hat es schon öfter gemacht. Auch viel Wissen darüber – macht die Auswahl an Entscheidungen größer.
Wir können auch im Alter noch dazulernen und das ganz einfach, indem wir uns mit Neuem beschäftigen.
Die Welt ist voller Herausforderungen und die Möglichkeiten im Alter, die Neuronen in Bewegung zu halten, wichtiger denn je.
Provinzmadame ladet Dich herzlich zu einem „Brainwalk“ ein, einem Spaziergang, bei dem wir die geistigen Wanderschuhe schnüren und unsere Sinne schärfen.
Liebe Gehirnbenutzer!
Lassen wir unsere Gedanken gemeinsam fliegen und uns dem Trübsinn verweigern!
Lassen wir unser Gehirn – im Bootcamp fürs Hirn mit Impulsen bereichern, die uns einen „perfect pastime“ bereiten.
Aufgaben, die wir in Bewegung ausführen und unseren Geist erweitern.
Mit denkfreudigen Grüßen – freut sich Provinzmadame auf Dich, auf Inspiration, Bewegung und Begeisterung, weil hier wird das Gehirn, garantiert nicht in die Ferien geschickt!
Buchtipp: „Das neue Stroh im Kopf“ Vera Birkenbihl: Wie funktioniert Dein Kopf
