„Klug ist jeder, einer vorher, einer nachher“ – Nossrat Peseschkian – Wenn Provinzmadame ihr Leben Revue passieren lässt, freut sie sich über viele positive Erlebnisse und sieht die Negativen nicht als Strafe.
Wahrscheinlich weil jede Situation ein Wink im Leben sein sollte, einer, der sie weiter bringen sollte. Eine Rückschau auf´s Leben geschieht mit vielen aufwühlenden Erlebnissen, ohne Abrechnung und es sollte egal ob gut oder schlecht sein.
In Erinnerung bleiben beide und nur die Guten machen einem warm ums Herz und glücklich. Darum öffnen wir den Schlechten nicht die Tür der Verbitterung, sondern halten es so:
Wenn einem schon Schlimmes widerfährt, ist das keinen Asbach wert.
„Alles Schlimme halb so schlimm, dafür das Gute, doppelt so gut sehen„
Das Leben mit der Gelassenheit einer Springschnur nehmen, die bei Provinzmadame am Türrahmen hängt. Darum hat sie heute beschlossen, nach jedem tiefergreifenden Erlebnis eine Perle zu kaufen und eine Kette dataus fädeln zu lassen.
Für traurige Erfahrungen wählt sie die Farbe Türkis, wie der Attersee, wenn ein Sturm naht. „Glasige“ – sollen sie in Dankbarkeit zurückschauen lassen.
Der Rest des Lebens, wird wahrscheinlich nur mehr für ein Armband reichen.
Damit kann sie jede noch so kleine Freude als Zugabe sehen und auch in Form eines Kügelchens festhalten. Die Mischung machts und die sollte sich beim Anblick der Kette, stets die Waage halten.
Das Leben sollte bunt bleiben und am besten, in einer harmonischen Kombination vom Juwelier geknotet. So ist der Blick auf das Leben in edelster Form zu „ertragen“ 🙂
Ein guter Tipp
von Psychotherapeutin Christa Roth-Sackenheim aus Andernach in der Rheinland Pfalz.
Provinzmadame könnte die Kette rigoroser gestalten, indem sie die Kette in Gut und Böse teilt und besser Zwei fädeln lässt.
Aber wer will schon eine Kette mit traurigen Erinnerungen tragen?
Dann doch lieber Rosa für die Liebe, Himmelblau für schöne Überraschungen,
Weiß für ehrliche Freundschaften, Gold und Silber für alles, was ein gutes Ende gefunden hat.
„Manches wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen“ Ernst Ferstl
