Ihre „Mitte“ verliert Provinzmadame dann, wenn sie zu wenig Schlaf bekommt. Und das, macht ihr Stress, sie wird gereizter und schwupp, ist ihr inneres Gleichgewicht futsch.
Die „Mitte“ -ist aber nur dann vorhanden, wenn man in sich ruht, denn fehlt die innere Ruhe, ist meist auch die Harmonie in der Beziehung weg.
Sollte sich daraus eine Krise entwickeln, fängt sie an darüber nachzudenken, ob es sich überhaupt noch lohnt weiter zu machen, oder das Ganze lieber gleich zu beenden.
Um diese Entscheidung zu treffen, muss sie erst die Unruhe im Bauch beruhigen und dabei helfen ihr die „Fünf W´s“: Wer– Was – Wann – Warum und Wieso.
„Jede Krise macht stärker, weil man daran wächst“ und hinterher, gottseidank, auch klüger.
1. WER ist verantwortlich?
Diesen „Übeltäter“ erst mal ausfindig machen und zu Punkt 2 kommen:
WAS – kann sie tun? Schafft sie das, oder braucht sie jemanden dazu?
Dazu muss Provinzmadame „in sich“ gehen um über Punkt 3 nachzudenken:
Das WANN = ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Schwierig, weil abwarten und Tee trinken, noch nie ihre Stärke war, außerdem hatte sich dadurch, in ihren Situation, noch nie etwas verändert.
Ihre Strategie ist eher, sich das Problem von Oben anzuschauen. Dazu trippelt sie irgendwo hinauf, meist aber, auf den Turm am Lichtenberg. Von da Oben, sieht sie das Problem aus einer anderen Perspektive und das hilft ihr weiter.
Sollte die innere Unruhe mit einer Neuorientierung zu tun haben, wählt sie eine Option, die sie stets weiter brachte: TUN! Und danach, folgt der Punkt: 4: Das WARUM? –
Das Wichtigste im Leben überhaupt, WARUM motiviert uns etwas und treibt uns an?
Weil uns das WARUM Orientierung gibt, uns hilft, Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen.
Wer einmal sein WARUM erkennt, handelt mit mehr Leidenschaft und Entschlossenheit, weil er weiß, wofür er es tut. Und das, führt uns unweigerlich zu Punkt:
5: WIESO – schon wieder ich?
Provinzmadame ist ein Fan von großen Veränderungen. Das bedeutet natürlich, immer wieder mal altes zu beenden und genau das, bereitet ihrem Herzen und Hirn Stress.
Es macht sie nervös und unkonzentriert, da kann sie auch kein „wird schon wieder“ beruhigen.
Also bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als „Auszumisten“! und genau damit, ist sie jedes Mal: „Einen Schritt weiter“ gekommen.
Unterstützend wirken für sie Metaphern, denn die, haben immer eine Lösung parat.
Zeilen die ihr mitteilten, dass man schwierige Situationen meistern kann, warum sonst, halten sich solche Sprüche über Jahrhunderte?
Damit Dir – dieser Mittwoch nötige Ruhe bringt und von der Alltaghektik befreit, mach es wie Provinzmadame und denk einfach aus dem Fenster hinaus 🙂
„Selbst aus schlechten Aussichten, lassen sich noch gute Einsichten gewinnen“ – Ernst Ferstl
