Mut zur Veränderung

Menschen die sich trauen, auch mal einen Schritt weiter zu gehen als andere, findet Provinzmadame interessant. Ein Grund, warum ihr Bücherregal voll mit Ratgebern über Glück, Beziehung und Karriere ist. Darin Tipps für mentale Stärke geben und eine befriedigende Antwort darauf haben: „Warum man so ist, wie man ist„.

Niemand hat einen Schaltplan für sein Leben und es steht einem kein Ein und Ausschalter zur Verfügung. Oder einen Wegweiser, der Rechts oder Links anzeigt, sowie Pläne, um einen Kurzschluss zu verhindern.
Provinzmadame hat im Leben vieles probiert und leider, viel zu oft, viel zu früh aufgegeben.

Meist war ihr Herz daran schuld, weil es sich das immer wieder Platz über ihre Lippen verschaffen will, damit ja jeder weiß „Was sie fühlt und wie sie denkt“ und, wie sie handelt.
Ihre Motive sind: Lebensfreude, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Liebe und keine Angst vor Fehler.

Schein und Sein – sind zwei paar Schuh

Die Liebe ist ein seltsames Spiel und nicht messbar, auch bei den eigenen Kindern nicht.
Sie war, oder ist eine dieser Mütter, die nicht wegen jedem Furz vorm Klassenlehrer stand, aber tausendprozentig hinter ihnen.
Ihre Töchter sind da anderer Meinung: Für sie war das zu wenig!

Darum hat sich das Gefühl bei Provinzmadame eingeschlichen, andere sehen auf ihrer Stirn ein imaginäres Schild, worauf steht: „Diehältallesaus“.

Kopfkino und Ängste

Kurz vor ihrem Fünfziger, dachte sie nicht nur über eine Trennung, sondern auch schon wo sie über eine Scheidung nach. Dabei plagte sie ihr Kopfkino über das Zuhause ihrer Kinder, sowie Existenzängste. Über einen leeren Kühlschrank, der sie zur Sozialhilfeempfängerin macht und die Entfremdung gemeinsamer Freunde.

Das alles bereitete ihr Unbehagen, denn die Vorstellung, danach so gemieden wird, wie der Teufel das Weihwasser, machte ihr Angst. Die Zurückweisung befreundeter Paare, die den „Scheidungsvirus“ fürchten, ist er doch so „ansteckend“ wie eine Schwangerschaft, das alles, ließ sie zögern.

Dann, machte ihr eine Freundin Mut und schilderte dabei ihre Geschichte. Sie, gerade fertig mit dem Studium und einem acht Wochen alten Baby, in das verfallene, unmöblierte Haus der Großmutter gezogen ist. Sie ermutigte Provinzmadame:
„Du glaubst gar nicht, mit wie wenig Geld, man auskommen kann, wenn man will.“

Alles was sie wollte war: Sein können, wie sie ist

Nun ist sie seit über zehn Jahren geschieden und ja, sie hat weniger Geld zur Verfügung, aber dennoch, ein Auskommen mit ihrem Einkommen.
Sie kann sich sogar manchmal „Größere Sprünge“ leisten, natürlich nur – wenn sie dazuverdient, zum Glücklichsein aber, reicht es aber allemal.

Ihr Leben verläuft heute ohne Kontrolle und andauernden Rechtfertigungen, sowie Zurechtweisungen. Das, war ihr der „Tausender“ weniger im Monat – wert.

Wahrer Luxus besteht für sie daher nur darin: Sein können, wie man ist und das die Welt nicht untergeht, wenn man Fehler macht.

„gehen und gehen lassen“ – eine Impulswanderung, die dich ermutigen soll, weniger an dir zu zweifeln.
„motivieren, animieren und aktivieren“ – soll dir die Fünf L des Lebens schmackhaft machen:
Lebe – Liebe – Lache – Labe – und „Lerne*“

„Angst beginnt im Kopf, Mut auch!“

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