Wenn ein Jahr zu Ende geht macht sich jeder so seine Gedanken und nimmt sich gleichzeitig viel für das Nächste vor: Im Januar dachte Provinzmadame noch darüber nach, ob sie wirklich unvermittelbar ist?
Im Februar wollte sie eine Strategie anwenden, um ihren Kummer zu überwinden und wie sie sich danach fühlt. Dabei lenken sich einige gleich mit „The Next“ ab, andere leiden mehr als ein Hund, also länger als ein Jahr.
Von einigen gemocht und von vielen gefürchtet oder gehasst: chatGPT – Provinzmadame findet KI super. Benutzen wir doch ALLE schon ein Wetter-App, den Schrittzähler, Teletext, Fotobearbeitung und den Einparkassistenten. Da sollten einige vielleicht darüber nachdenken, damit sich Provinzmadame nicht immer wie im März, als Geisterfahrer vorkommt.
April, April
„Das neue Stroh im Kopf“ kann sich im Alter noch vermehren. Ist es doch so, man glaubt und denkt, das andere das gleiche denken, wie man selbst.
Provinzmadame sinniert auch oft über den Unterschied zwischen „Lebensglück und Zufallsglück“.
Im Mai versuchte sie wiederholt zu erklären, was es mit dem „Bootcamp fürs Hirn“ auf sich hat, wo sie doch überzeugt ist, es erklärt sich von selbst. Im Juni hängt sie wie so oft noch im Mai fest und besonders zum Muttertag, muss sie ihren Status hinterfragen.
Der Juli ist dem Artikel nach nicht weiblich, dafür wird es ihre Figur immer mehr. Sie wäre eben keine Frau, würde sie sich nicht auch in ihrem Alter noch damit befassen.
Der liebe August,
Ist kein männliches Wesen, dem Charakter nach aber „Einzelgänger„. Ein Monat, in dem man den Sommer noch genießen kann, aber der Herbst schon anklopft.
Was brachte ihr der September? Im Spätsommer immer noch will haben, doch mehr und mehr, wird es schwer.
Im Oktober fühlt sie den Endspurtdruck, schnell noch alle Schäfchen ins Trockene zu bringen. In diesem Monat will sie eigentlich einen Ort schaffen, der mit Inspirationen Klarheit schafft und auch bringt.
Die Zeit naht, wo sich der Nebel breit macht und ihr keinen Platz auf der Nebelbank anbieten kann. Stets ruft der November Fluchtgedanken in ihr hervor, wenn sie das Lied „Wien hat den Blues“ hört und sich für sie, wie: „ich hab was gegen Blues“ anhört.
Wie war der Dezember?
Hier erlebte sie ihren bisher schönsten Urlaube im Leben bei „einem Bierli in da Sunn“.
Eine Auszeit Anfang Dezember beschert einem aber auch, das Weihnachten plötzlich vor der Tür steht und mit ihm, das baldige Jahresende.
Wenn sie dieses Jahr Revue passieren lässt, dann mit einem zufriedenen Lächeln, schönen Erinnerungen und neuen Erfahrungen, was ihre Mitmenschen betrifft.
Bei einigen hat sie nämlich der Zweifel gepackt und sie sich gefragt, wo ist deren Seele hin?
Mit diesem Jahresrückblick wünscht Dir Provinzmadame ein gutes neues Jahr, viel Glück und Gesundheit,
außerdem viele Geschichten, die dein Herz erwärmen und das Hirn „rauchen“ lassen.
